Defibrillator für die Freiwillige Feuerwehr Altenbruch gespendet

Quelle: Cuxhavener Nachrichten

Abschleppunternehmer Oliver Lammers wollte zu Weihnachten etwas Gutes tun


    cew. - Mit dem Einsatz des Defibritlators kann Leben gerettet werden. Abschleppunternehmer Oliver Lammers, der häufig zu Verkehrsunfällen gerufen wird, die oft das menschliche Leid erahnen lassen, spendete jetzt dieses medizinische Gerät der Freiwilligen Feuerwehr Altenbruch. Hei­ligabend übergab er den Defibrillator zusammen mit Betriebsleiter Lothar Feistner an Altenbruchs Ortsbrandmeister Albrecht Buddecke.


    Die steigende Anzahl von Verkehrsunfällen machte es vor zwei Jahrzehnten erforderlich, dass sich die Freiwilligen Feuerwehren verstärkt um die Notfallrettung von Unfallopfern kümmern mussten. Die Unfallschwerpunkte Bundesstraße 73 und Heerstraße veranlassten den damaligen Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Altenbruch, Christian Markwardt und den damaligen Vorsitzenden des DRK Altenbruch, verstärkt Mitglieder der Altenbrucher Feuerwehr in der Erstversorgung zu schulen.


    In die Ausbildung investiert


    Seitdem wurde nicht nur in die Ausbildung investiert, die heute im Wesentlichen durch den Lehrrettungsassistenten Jörg Frinken erfolgt, sondern auch in spezielle Ausrüstung. Neben technischem Material wie Rettungsschere und einer Rettungskralle, die vor nicht ausgelösten Airbags schützen soll, schaffte sich die Altenbrucher Wehr aus eigenen Mitteln einen Rettungskoffer an. Neben Verbandsmaterial und Pflaster befinden sich in diesem Rettungskoffer auch Infusionen, Atemspendenbeutel und ein Intubationsbesteck,mit dem speziell ausgebildete Feuerwehrleute der Altenbrucher Wehr eine erweiterte medizinische Ersthilfe leisten können, bis der Rettungsdienst eintrifft.
    Der Ausbildungsstand in der Freiwilligen Feuerwehr Altenbruch ist hoch, konnte der ärztliche Leiter des Rettungsdienstes Cuxhaven, Ingo Lorenz, feststellen. Die Ausbildungsquote an dem so genannten AED beträgt 100 Prozent.
    Bei dem AED handelt es sich um den automatisierten, externen Defibrillator, der bei Herzkammerflimmern eingesetzt wird und mittels Stromstößen das Herz wieder „richtig" schlagen lässt. Dieses medizinische Gerät prüft zuvor mit einem Microchip, ob eine Notfall-Lage vorliegt und einen Stromstoß notwendig macht, so dass eine Fehlanwendung durch Laien ausgeschlossen ist.

    Oliver Lammers (rechts) und Betriebsleiter Lothar Feistner (Mitte) über­
    geben den Defibrillator an den Altenbrucher Ortsbrandmeister Albrecht
    Buddecke.                                                        Foto: Wendt

     

    Das Geld ist gut angelegt


    Die AED-Anschaffung ist mit mehr als 1000 Euro nicht billig. Klar, dass sich Altenbruchs Ortsbrandmeister Albrecht Buddecke riesig freute, als jetzt Abschleppunternehmer Lammers, mit dem die Mitglieder der Altenbrucher Wehr regelmäßig bei Verkehrsunfällen zusammenarbeiten, das Gerät übergab. Oliver Lammers wollte zu Weihnachten etwas Gutes tun.
    Für ihn steht außer Frage, dass mit dem neuen AED für die Altenbrucher Feuerwehr sein Geld gut angelegt ist.

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