Drachenbändiger hatten mit Regen und Böen zu kämpfen

Quelle:Cuxhavener Nachrichten

Internationales Drachenfest in Altenbruch: Rund 20000 Besucher sahen Himmelsstürmer

    33 Meter lang ist der Bart- Simpson-Drachen von Christian Laskowski (Herten). Rund 600 Quadratmeter Tuch hat der Drachenprofi für seine fliegende Comicfigur verarbeitet. Laskowski ist seit 1993 Drachen-Pilot. Fotos: Mangels


     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Sowohl die Kinder als auch die Lenkdrachen-Trickflieger kamen am Sonnabend beim Altenbrucher Drachenfest auf ihre Kosten. Am Sonnabend schien die Welt noch in Ordnung:Zahlreiche Drachenfans pilgerten nach Altenbruch.Am Sonntag fiel das Fest buchstäblich ins Wasser.

 

 

 

 

 

 

man. -Wenn Kühe mit Tintenfischen tanzen und Super-Grobi auf die Tigerente trifft, dann kann das nur eines bedeuten: Es ist Drachenfest.

 

 

 

 

 

 

Was die Zuschauer am Wochenende in Altenbruch erfreute, bedeutete für die Drachenbändiger allerdings schweißtreibende Arbeit. Die Piloten hatten am Sonnabend mit böigen Winden und am Sonntag mit Dauerregen zu kämpfen.

Gerade die Großdrachenbauer hatten Mühe, ihre Himmelsstürmer imZaum zu halten. Opfer einer Böe wurde der quietschgelbe Himmelsstürmer"Twecty" der"Nordhorn I~ite Flyers", dessen Bauch von einem kräftigen Windstoß aufgerissen wurde. Dschinie, der Flaschengeist der Cuxhavener. Gruppe "No Limit", büxte aus und konnte nur mit großer Mühe wieder eingefangen werden.

Als die Böen nachließen, wurde dann doch noch der eine oder andere Großdrache ausgepackt. Mit einer Länge von 33 Metern sicherlich einer der größten: Bart Simpson. Rund 600 Quadratmeter Tuch hat der Drachenprofi Christian Laskowski für seine fliegende Comicfigur verarbeitet.

 

 

 

 

 

 

 

16 Hundertfüßler in der Luft

Ebenfalls für Aufsehen sorgten die asiatischen Centipeden: 16 Hundertfüßler waren gleichzeitig in der Luft "das gab's noch nie in Deutschland", meint Hermann Meyer, Cheforganisator des Drachenfestes.

Während es am Sonnabend weitgehend trocken blieb, hatte am Sonntag der Dauerregen dafür gesorgt, dass die Festwiese und der Parkplatz hinter dem Altenbrucher Deich teilweise arg aufgeweicht waren. Um das Problem ein wenig zu entschärfen, hatten die Organisatoren bereits am Freitag vorsorglich Firmen mit der Lieferung von Material zum Anfüllen der aufgeweichten Wege beauftragt.

Insgesamt besuchten rund 20000 Gäste das Drachenfest. "Wäre es am Sonntag trocken geblieben, hätten wir die 30000-Besucher-Grenze geknackt", sagt Hermann Meyer.

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