Einsätze 2005

 

  16.01.2005 Erster,,schwarzer Sonntag" in der Unfallstatistik 2005

Quelle: Cuxhavener Nachrichten

Am letzten Tag des Wochenendes verunglückten mehrere Autofahrer im Bereich Groden, Altenbruch, Lüdingworth

    Am Heck des Lasters "hing" dieser Golf buchstäblich fest, nachdem sein Fahrer zuvor auf der K 5 in Lüdingworth einen Auffahrunfall verursacht hatte.

    kop. - Das östliche Stadtgebiet im Dreieck Groden,Altenbruch, Lüdingworth war vorgestern Schauplatz von insgesamt drei gravierenden Verkehrsunfällen, die Polizei- und Rettungskräfte beschäftigten. Eine erste folgenschwere Kollision ereignete sich (wie berichtet) bereits morgens um 5.10 Uhr, als ein angetrunkener junger Mann von der Autobahn kommend in ein Taxi auf dem Grodener Kreisel hineinrauschte.
    Im Laufe des Sonntags blieb es zunächst ruhig - bis gegen 18 Uhr ein neuerlicher Notruf einging. "Unfall mit einem Verletzten" erfuhr die Einsatzzentrale der Feuerwehr und schickte Rettungswagen und Gerätefahrzeug nach Lüdingworth.

    Auf der Straße Am Kanal (K 5) war ein Golf-Fahrer noch im Ortsbereich auf einen Lkw aufgefahren.. Der VW rutschte beim Aufprall mit der Motorhaube unter das Heck des Lasters und verkeilte sich. Die Person hinter dem Steuer des Golfs wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht.

      Weiterer Einsatz auf der B 73

    Quelle: Cuxhavener Nachrichten

    Nur kurze Zeit später wurde der Fahrer dieses BMW infolge eines misslungenen Überholmanövers auf der B 73 schwer verletzt. Fotos: Koppe

    Für die Einsatzkräfte gab es danach kaum Zeit durchzuatmen. Gegen 19.30 Uhr musste die Hauptberufliche Wachbereitschaft erneut in östliche Richtung ausrücken. Unfallort diesmal: die B 73, knapp einen Kilometer vor Altenbruch. Bei einem Überholmanöver war ein aus vom Autobahnkreisel kommender 23-jähriger Altenbrucher mit seinem BMW nach links von der Fahrbahn abge,kommen. Der Wagen schoss über die Gegenspur und einen daneben befindlichen Wassergraben, mähte einen Straßenbaum um und überschlugsich, bevor er schließlich auf einer Wiese zum Stehen kam.

    Feuerwehr- und DRK-Kräfte aus Altenbruch waren neben der Cuxhavener Berufsfeuerwehr nach wenigen Minuten vor Ort, um den schwer verletzten Fahrer aus dem stark beschädigten Unfallwrack zu ziehen. Er wurde von einem Rettungswagen ins nächste Krankenhaus gebracht. Nach Polizeiangaben entstand bei dem Unfall ein Sachschaden in Höhe von 5000 Euro.

      17.02.2005 In Sturmnacht kippten zahlreiche Bäume um

    Quelle: Cuxhavener Nachrichten

    Feuerwehren in Stadt und Landkreis waren im Dauereinsatz /Schaden an Brückengeländer beim Altenheim

     

    Westerwischweg, Sonnabend gegen 21.30 Uhr: Feuerwehrleute zersägen einen umgestürzten Baum, der ein parkendes Auto und das Haus Nr. 22 nur um wenige Zentimeter verfehlt hatte. Foto: Adelmann

    tas. Der orkanartige Sturm vom Wochenende flaute genauso schnell wieder ab wie er gekommen war. In den wenigen Stunden, in denen der Wind mit Geschwindigkeiten von bis zu 28,3 m/Sek. -das ist Windstärke 10 - an Bäumen und Dächern riss, richtete er umfangreichen Sachschaden an. In Nordenham (Wesermarsch) wurde ein junger Mann tödlich verletzt, als er im Sturm versuchte, mit zwei anderen Männern sein Carport zu sichern.

    Im Landkreis waren es 36 und im Cuxhavener Stadtgebiet sieben große umgestürzte Bäume, die den Verkehr behinderten und von den Feuerwehren weggeräumt werden mussten. Dazu kamen einige Schäden an Dächern, die gesichert und abgedichtet wurden. Im Altenbrucher Sandweg war ein Baum in eine Oberleitung gefallen, die daraufhin vom Stromversorger abgeschaltet werden musste.

      Umgestürzte Pappel beim Altenheim

     

    Erheblichen Schaden richtete eine umgestürzte Pappel beim Altenheim am Schlossgarten an. Der große Baum war auf die Brücke gekracht, wobei das Geländer zerstört wurde. Die Altenwalder Chaussee wurde ür Aufräumarbeiten kurzfristig gespe . Auf dem Westerwischweg musste die Feuerwehr einen großen Baum zersägen und aus dem Wege räumen. Der gegen 21 Uhr umgestürzt war und dabei nur um wenige Zentimeter ein Haus und ein Auto verfehlte.

      Feuerwehr sicherte mehrere Hausdächer

    Auch in Franzenburg an der Bundesstraße, in Sahlenburg in der Straße Am Groten Kamp, in der Wißmannstraße und im Begonienweg in Altenwalde stürzten größere Bäume um, die von Feuerwehrleuten zerlegt und beseitigt wurden. In der Karpfangerstraße riss der Sturm fünf Quadratmeter eines Daches fort und auch in der Poststraße traten an mehreren Häusern kleinere Schäden an Dächern auf. Im Landkreis mussten Freiwillige Feuerwehren die Reste von vier Hausdächern sichern, die sich mit dem Wind teilweise auf und davon gemacht hatten. Ruhig hingegen verlief die Nacht an Bord des Cuxhavener Rettungskreuzers "Hermann Helms". Die Besatzung wurde zu keinem Einsatz gerufen. Schwerer dagegen hatten es die Lotsen. Um einen regelmäßigen Versetzdienst zu gewährleisten, verlegten sie das Stationsschiff in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag vorübergehend auf die Innenposition querab von Cuxhaven. Bald nach Mitternacht begann es dann abzuflauen, woraufhin das Lotsen-Stationsschiff wieder seewärts verlegt wurde.

      13.03.2005 Technischer Defekt verursachte Brand in Wohnhaus in Lüdingworth-Osterende

    Quelle: Cuxhavener Nachrichten

    kop. - Ein technischer Defekt war vermutlich die Ursache eines Feuers,das am Sonntag gegen 9.30 Uhr in einem Wohnhaus in Lüdingworth-Osterende ausbrach. Bewohner bemerkten frühzeitig den Qualm, der aus einem Abstellraum drang und alarmierten die Feuerwehr.Die Einsatzkräfte aus Lüdingworth waren binnen Minuten zur Stelle, beinahe zeitgleich traf auch eine Funkstreife am Unglücksort ein.Die Polizisten zögerten nicht, aktiv bei den Löscharbeiten zu helfen. So konnte verhindert werden, dass die Flammen die hölzerne Zwischendecke des Hauses erfassten. Die Hauptberufliche Wachbereitschaft der Stadt Cuxhaven und die Freiwillige Feuerwehr Altenbruch waren ebenfalls am Einsatz beteiligt. Foto: Koppe

     

      03.08.2005 Radfahrer von Autorad getroffen und dabei schwer verletzt

    Quelle: Cuxhavener Nachrichten

    Wie konnte sich das rechte Hinterrad von Bus lösen?

    Durch das gelöste Rad wurde der Radfahrer schwer verletzt.Das Rad wurde stark beschädigt . Fotos:Sassen

    tas. -Zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort. Das galt f ür einen Radfahrer, der am Dienstagmorgen auf der Lottmannsbrücke auf dem Weg zur Arbeit war und just in dem Moment von einem VW-Bus überholt wurde, als sich bei diesem das rechte Hinterrad löste.

    Das Rad traf mit voller Wucht auf den vorbeifahrenden Radfahrer und verletzte diesen schwer. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Altenbruch und der Polizei sicherten die Unfallstelle ab, während sich Arzt und Rettungssanitäter um den Verletzten kümmerten. Glück im Unglück: wenigstens bekam der junge Fahrer seinen VW-Bus noch kontrolliert zum Stehen, nachdem dieser nur noch auf drei Rädern fuhr.

    Der VW-Bus verlor während der Fahrt das rechte Hinterrad. Der Fahrer konnte den Wagen 200 Meter weiter zum Stehen bringen

    Ein nachfolgender Reisebus und ein Kleintransporter konnten außerdem rechtzeitig bremsen und so einen Auffahrunfall verhindern. Der Unfall ereignete sich gegen 7.15 Uhr auf der B 73 in Höhe der Überführung über die Altenbrucher Heerstraße, Der VW-Bus war in Fahrtrichtung Cuxhaven unterwegs gewesen.

    Wenige Meter vor der Unfallstelle, in Höhe der Brücke, sind Fahrbahn und Radweg durch eine Leitplanke voneinander getrennt, die den Unfall verhindert hätte.

    Im Rahmen ihrer Ermittlungen versuchten die Polizeibeamten herauszufinden, warum sich das Hinterrad, samt Alufelge von der Radaufhängung gelöst hat. Die Fahrbahn konnte nach kurzer einseitiger Sperrung wieder freigegeben werden.

      15.08.2005 Drei Verletzte bei spektakulärem Unfall auf der B73

    Quelle: Cuxhavener Nachrichten

    (flü). Montagnachmittag gegen 16 Uhr ereignete sich ein spektakulärer Unfall auf der Bundesstraße 73 zwischen Altenbruch und Otterndorf. Ein 79-jähriger Opelfahrer aus dem Kreis Harburg bremste ab um abzubiegen. Ein nachfolgender 24-jähriger Audifahrer aus Steinau fuhr auf. Der silberfarbene Opel wurde durch die Wucht des Aufpralls in den Straßengraben geschoben.

    Der 79-Jährige und seine 77-jährige Frau wurden schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Der Audifahrer erlitt leichte Verletzungen. Der Sachschaden liegt vermutlich über 20000 Euro. Foto: Lütt

      18.09.05 Einen VW-Bus seitlich gerammt

    Quelle: Cuxhavener Nachrichten

    cn/jp. - Am Sonntag kam es gegen 5.45 Uhr auf der Straße Am Kanal in Lüdingworth zu einem schweren Unfall. Laut Polizei wollte in Höhe der Altländer Straße ein 41-Jähriger seinen VW-Bus wenden. Ein Richtung Stadtmitte fahrender 25-Jähriger war offensichtlich schneller mit seinem Mercedes unterwegs als erlaubt, überholte ein Fahrzeug und fuhr dem VWBus in die Seite, worauf dieser umkippte. Während dem jungen Fahrer nichts passierte, musste der VW-Busfahrer ins Krankenhaus. Geschätzter Schaden: 10 000 Euro.

      18.09.05 Mit Mutters Pkw im Kanal gelandet

    Quelle: Cuxhavener Nachrichten

    cn/mr. - Ein 22-jähriger Pkw-Fahrer unternahm am frühen Morgen des Sonntags gegen 5.30 Uhr eine Spritztour mit dem Pkw seiner Mutter - allerdings stand er dabei nach Angaben der Polizei unter AIkoholeinfluss und hatte schon keinen Führerschein mehr. Als der junge Mann mit dem Peugeot auf der Straße"Arn Kanal" in Richtung Lüdingworth unterwegs war, geriet er, vermutlich wegen der Alkoholbeeinflussung, nach links auf den Grünstreifen, riss das Steuer herum und brachte den Pkw ins Schleudern. Mit dem Heck prallte das Auto gegen einen Baum, über schlug sich und landete spektakulär im Wasser führenden Kanal. Dabei erlitten die beiden Mitfahrer (20 und 22 Jahre) schwere Verletzungen, die eine stationäre Aufnahme im Krankenhaus erforderlich machten. Der Unfallfahrer selbst kam mit leichten Blessuren davon. "Er wird seiner Mutter, die im Moment ortsabwesend ist, nun den Totalschaden von ca. 1500 Euro erklären müssen", so die Polizei, die dem Verursacher Gefähr dung und Trunkenheit im Straßenverkehr, Fahren ohne Fahrerlaubnis und fahrlässige Körperverletzung vorwirft.

      25.09.05 Nächtliche Suchaktion nach Fußgänger

    Quelle: Cuxhavener Nachrichten

    Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr

    Die Hauptberufliche Wachbereitschaft setzte ihr Motorboot ein, um den Altenbrucher Kanal zwischen Lüdingworth und Altenbruch nach dem Vermissten abzusuchen. Fotos: Sassen

    fe/cn. - In der Nacht zum Sonntag kam es auf der Straße"Am Kanal» zu einem Vorfall, der erhebliche Suchmaßnahmen von Hauptamtlicher Wachbereitschaft sowie den Freiwilligen Feuerwehren Altenbruch und Lüdingworth zur Folge hatte.

    Wie die Polizei mitteilte, fuhr eine, 21-jähriger Cuxhavener gegen 1.30 Uhr mit seinem Opel-Astra auf der Straße in Richtung Altenbruch, als er plötzlich eine Person wahrnahm, die mit ausgebreiteten Armen mitten auf der Fahrbahn stand. Der Fahrer verhinderte einen Frontalzusammenstoß, konnte jedoch nicht ausschließen, die Person gestreift zu haben. Die Person flüchtete durch den Altenbrucher Kanal und verschwand in der Dunkelheit.
    Da eine Verletzung der Person nicht ausgeschlossen werden konnte, suchten die Einsatzkräfte den Nahbereich intensiv ab. Gegen 3.30 Uhr schließlich wurde der Vermisste glücklicherweise unverletzt - aufgegriffen. Es handelte sich um einen 21-jährigen Studenten aus Polen, der eigentlich nur als Anhalter mitgenommen werden wollte.

    Die Straße,, Am Kanal" war während der nächtlichen Suchaktion für den gesamten Verkehr gesperrt.

    Strafverfahren eingeleitet

    Auf Grund seiner Verhaltensweise und einer festgestellten Alkoholbeeinflussung wurde gegen den jungen Mann ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt.

     

     

      12.10.05 Markierungsmaschine setzte einrabenschwarzes Brandzeichen

    Quelle: Cuxhavener Nachrichten

    Feuerwehr-Großeinsatz auf einem Altenbrucher Gehöft: Straßenbaugerät entzündete mehrere dort abgestellte Fahrzeuge/ Rund 400000 Euro Gesamtschaden

    Rauchende Fahrzeugwracks und ein riesiger Schaumteppich: Der Brand einer Fahrbahnmarkierungsmaschine löste am frühen Mittwochmorgen ein solch apokalyptisches Szenario aus. Foto: Koppe.

    kop. - Lodernde Fahrzeugwracks und eine Rauchsäule, die hoch in den schwarzen Nachthimmel stieg. Ringsherum Feuerwehrleute, die den Unglücksort mit "Zuckerguss" aus ihren Schaumrohren überzogen. Auslöser der Weltuntergangsstimmung auf einem Altenbrucher Gehöft: eine Maschine, die in den Mittwoch-Morgenstunden aus ungeklärtem Grund in Flammen aufging.

    Bei dem in Brand geratenen Gerät handelte es sich um eine Fahrbahnmarkierungsmaschine, wie sie im Straßenbau eingesetzt wird. Arbeiter hatten sie auf einem Lkw-Anhänger mitsamt dem zugehörigen Laster auf dem Hof eines landwirtschaftlichen Betriebes an der Heerstraße abgestellt. Hinter dem Gespann "parkte" in Querrichtung ein großer Feldhäcksler aus dem Fuhrpark der ortsansässigen Bauern. Entfernung zwischen beiden Fahrzeugen: etwa zwei bis drei Meter. Wer immer die fraglichen Maschinen am Vorabend dort abgestellt hat, handelte vermutlich vollkommen arglos. Ob hier allein der Zufall die Schuld trägt, wird derzeit allerdings noch untersucht - genauso wie die exakte Ursache des Brandes.

      Ein Knall, dann Feuerschein

    Durch Aussagen der geschädigten Hofbesitzer lässt ein Teil des Unglückes sich rekonstruieren:

    Gegen drei Uhr nachts wurden die Betroffenen nach eigener Darstellung durch "einen lauten Knall" geweckt und sahen beim Blick durch das Fenster Feuerschein auf der Freifläche, auf der sich die Fahrzeuge befanden. Das Lkw-Gespann mit seiner Ladung und die Häckselmaschine standen nach der Verpuffung offenbar binnen kürzester Zeit in hellen Flammen. Nachdem ein Notruf eingegangen war, rückte die Freiwillige Feuerwehr Altenbruch mit 20 und die Hauptberufliche Wachbereitschaft der Stadt Cuxhaven mit 13 Feuerwehrleuten in Richtung Unglücksort aus. Sorge der Brandbekämpfer: Das Feuer könnte auf die nur ein paar Schritte entfernt liegenden Gebäude des Gehöfts übergreifen. Und es gab noch einen weiteren Unsicherheitsfaktor: Die Einsatzkräfte konnten erst einmal gar nicht genau wissen, was da überhaupt so intensiv auf der Ladefläche des Anhängers brannte.

    Anfangs war von Teerfässern die Rede, die einen Teil der Lkw-Ladung ausmachen sollten. Tatsächlich fanden sich auf der Pritsche zahlreiche Behälter in entsprechender Größe, die allerdings mit Farbe gefüllt waren - und wohl kein zusätzliches Gefahrenpotenzial darstellten.

    Mit Löschschaum und zwei herkömmlichen Wasserrohren konnten die Feuerwehren die Flammen unter Kontrolle bringen, bevor sich das Feuer auf dem Anwesen ausbreitete. Die in Brand geratenen Fahrzeuge waren indes nicht mehr zu retten; dort entstand ein Totalschaden. Die Polizei spricht von einem Verlust in Höhe von insgesamt 400000 Euro.

      16.12.05 Orkanböen wirbelten allerhand Probleme auf

    Quelle: Cuxhavener Nachrichten

    Sturm und Wellen zwangen Schifffahrt zu Wartezeiten / Lotsen auf Binnen-Versetzposition / Größerer Schaden an Baustelle neben dem ahoi - Bad

    Vor allem auf den Landstraßen im Stadtgebiet stürztenzahlreiche Bäume um, die wie hier in Altenbruch - von den Freiwilligen Feuerwehren beseitigt wurden.

    tas. - Rasmus hielt, was der Deutsche Wetterdienst versprochen hatte. Es kam sogar noch heftiger. Orkanartige Böen peitschten gestern Morgen über die Elbmündung und sorgten für manche böse Überraschung an Land und auf dem Wasser.

    Den größten Schaden richtete der Sturm an der Baustelle in Duhnen an. Große Teile eines Daches des Neubaus "Strandpalais" riss der Sturm los und schleuderte sie samt eines Großteils des darunter liegenden Dämmmaterials auf den Platz vor dem ahoi!-Bad. Ein Großteil der Kupferplatten fand sich anschließend auf dem Dach des Fahrradstandes wieder, der wegen Einsturzgefahr gesperrt werden musste. Das Bad selbst erlitt, entgegen anderslautenden Mitteilungen, keinen Schaden.

    Die Freiwilligen der Duhner Feuerwehr sorgten für die Absicherung des gefährdeten Bereichs. Auch der Parkplatz wurde gesperrt.Aber auch in anderenStadtteilen hatten die Berufsfeuerwehr und die Kollegen der Ortswehren alle Hände voll zu tun. So sicherte die Feuerwehr Mitte einen größeren Bereich rund um das Krankenhaus, wo größere Teile der Dachabdeckung herabgestürzt waren.

    So sah es gestern morgen auf dem Parkplatz am ahoi!-Bad

    Die Döser Wehr musste einen Baum zersägen, der bei der Döser Kirche ein Auto begraben hatte, außerdem halfen die Feuerwehr im Kreuzweg, wo zahlreiche Dachpfannen von einem Haus geweht waren, ebenso wie bei der Volkshochschule. In der Schillerstraße beschädigten herabgestürzte Dachpfannen einen Pkw und an der Wehldorfer Straße sowie auf der Heerstraße mussten die Wehren aus Altenbruch und Groden umgestürzte Bäume von der Straße holen.

    Außerdem wurde durch einen brennenden Adventskranz im Aufenthaltsraum des Fischverarbeitungsbetriebes Norda Feueralarm ausgelöst. Die Leitstelle für den Landkreisreis meldete gestern: "104 Bäume, Sträucher und Äste sowie zwei Dächer und mehrere Freileitungen gesichert", mit Schwerpunkt im Südkreis.

    Die Schifffahrt litt ebenfalls: Sturm und Seegang zwangen die Lotsen, ihren Versetzdienst in die Nähe der Kugelbake zu verlegen. Sechs große Schiffes warteten derweil vor der Elbmündung, weil sie nicht besetzt werden konnten, darunter ein Großcontainer mit 94 724 BRT. Auf "gute vier Meter" schätzte Kapitän Diekmannn vom Lotsentender "Wangeroog" den Seegang bei Elbe 1. Gegen 16.30 Uhr lief der seewärtige Versetzung trotzdem wieder an.

    Ein großer Teil des neuen Kupferdaches vom benachbarten Neubau"Strandpalais" fand sich nach dem Sturm auf dem Dach des inzwischen gesperrten Fahrradstandes am ahoi!- Bad wieder.

     

     

     

    Die freigelegte Stelle auf dem Dach des Neubaus.Fotos: Sassen/ Armbrust/ Winters

     

     

     

     

     

      17.12.05 27-Jähriger löste Suchaktion aus

    Quelle: Cuxhavener Nachrichten

    man/cn. - "27-jähriger Mann vermisst". Dieser Hilferuf beschäftigte, die Polizei am Sonnabend. Der, Mann war um 19 Uhr aus einer'Gaststätte in Altenbruch verl schwunden. Da man von einer Gefahr für die Gesundheit des 27Jährigen ausging, wurde eine groß angelegte Suchaktion gestartet. Neben der Wasserschutzpolizei waren auch DGzRS, Landes- und Bundespolizei sowie DLRG im Einsatz. Aufgrund eines Hinweises wurde die Bahnstrecke Cuxhaven -Otterndorf für eine Stunde gesperrt. Die Feuerwehr fand den Mann um 22.15 Uhr -unversehrt.


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