Einsätze 2008

07.12.2008 Container brannte

Quelle: Cuxhavener Nachrichten


cn/tas. - Gegen drei Uhr am Sonntagmorgen , musste die Altenbrucher Wehr ausrücken, um auf dem Hof der Autohandlung Puhl einen brennenden Papiercontainer zu löschen. Ein in der Nähe stehendes Unfallfahrzeug, eine angrenzende Hauswand und zwei Fenster wurden durch den Brand beschädigt. Die Höhe des Schadens schätzt die Polizei auf 10 000 Euro.

15.11.2008 Brandstifter im Gartenhaus

Quelle: Cuxhavener Nachrichten

Altenbruch: Polizei glaubt an mutwillige Zündelei

kop. - Es geht wohl nicht ganz mit rechten Dingen zu, wenn ein Holzschuppen abbrennt und es zehn Meter weiter in einer anderen Laube so aussieht, als habe jemand gezündelt: Die Polizei geht davon aus, dass zwei kleinere Feuer, die am späten Samstagabend in der Gleiwitzer Straße (Altenbruch) Sachschaden anrichteten, mutwillig gelegt wurden.
In einem eher geringfügig beschädigten Gartenpavillon wurde nach Ermittlerangaben von unbekannten Tätern ein Vorhang ange­steckt. Wesentlich mehr passierte in einem nahegelegenen Brennholzschuppen, der an die Rückseite einer anderen Laube gebaut war: Hier legten die Flammen den gesamten Anbau in Schutt und Asche. Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr Altenbruch mussten sich darauf beschränken, die Brandnester zwischen den verkohlten Holzscheiten zu ersticken.

Ein in einem angrenzenden Einfamilienhaus lebender Nachbar hatte nach eigenen Aussagen Brandgeräusche vernommen und das Feuer entdeckt, bei dem ein ge-samtschaden von ca. 2000 Euro entstand.
Süderwisch: Plastikmöbel auf Balkon In Brand geraten
Einen weiteren, recht mysteriösen Fall musste die Polizei kurze Zeit später, am Sonntagmorgen um Viertel vor eins, protokollieren. Zuvor war die Berufsfeuerwehr nach Süderwisch gerufen worden: Auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses waren aus bislang ungeklärter Ursache die dort abgestellten Plastikmöbel in Brand geraten. „Möglicherweise ist der unsachgemäße Umgang mit einer Zigarettenkippe der Auslöser für das Feuer", hieß es Sonntag Nächmittag in einer Polizeimitteilung. Schaden: 500 Euro.

Angehörige  der  Freiwilligen  Feuerwehr Altenbruch  erstickten  die
Brandnester zwischen verkohlten Holzscheiten.             Foto: Koppe

 

06.11.2008 Kleintransporter  ausgebrannt

Quelle: Cuxhavener Nachrichten


cn/tas. - Auf dem Hinterhof eines Autohändlers in Altenbruch brannte am Donnerstag zwischen 18.10 und 19 Uhr ein Kleintransporter aus. Die Polizei schließt Brandstiftung nicht aus. Der Schaden beläuft sich auf 2000 Euro. Gebäude oder Personen waren nicht gefährdet.

25.10.2008 Fünf leicht Verletzte nach Auffahrunfall

Quelle: Cuxhavener Nachrichten
Sonnabendnachmittag war B 73 für eine halbe Stunde komplett gesperrt

VU-25.10.08

Altenbruch,östlich Lottmanns-Brücke: Folgenreicher Auffahrunfall in Folge vor Reinigungsarbeiten nach der Ernte. Foto:Sassen

tas. - Bei der Reinigung der Straße nach Erntearbeiten kam es am Sonnabend gegen 16 Uhr zu einem Unfall auf der B 73 wenige hundert Meter östlich von Lott-manns-Brücke in Altenbruch.
Obwohl die Gefahrenstelle mit einem Schild und einem warnblinkenden Pkw abgesichert war, kam es hinter dem Reinigungsfahrzeugin Fahrtrichtung Otterndorf zu ei­nem Auffahrunfall. Ein 80-jähriger Daimlerfahrer erkannte die Situation zu spät und fuhr auf einen VW Golf auf. Der wurde wiederum auf einen davor wartenden Renault Megane geschoben. In den drei Fahrzeugen befanden sich acht Personen. Die 81 Jahre alte Beifah­rerin im Daimler wurde bei dem Zusammenstoß leicht verletzt.

Ebenfalls leichte Verletzungen zogen sich der Fahrer des VW Golf (32) und zwei Insassen des Renault Megane (53, 25) zu. Der Gesamtschaden beläuft sich auf 10 000 Euro. Für 30 Minuten musste die Bundesstraße komplett gesperrt werden. Weitere 30 Minuten dau­erte die Sperrung der Fahrbahn nach Otterndorf. Die Polizei leitete den Verkehr entsprechend um.

01.10.2008 Mini-Tornado hinterlässt Spur der Verwüstung

Quelle: Cuxhavener Nachrichten

11 Uhr, Altenbrucher Heerstraße: Schäden an Gewächshäusern, Dächern, Autos, Bäumen / Betroffene entsetzt über Zerstörungskraft von lokaler Windhosen

tas. - Gestern Morgen, kurz vor 11 Uhr: Sabine Schacht befindet sich in der Küche, als es plötzlich ganz fürchterlich zu rauschen beginnt. Dann knallen Zweige gegen die Fensterscheibe. „Ich habe nur noch gedacht, jetzt verstecke ich mich unter dem Tisch bis es vorbei ist!" in Sekundenschnelle zieht ein Tornado über das Grundstück, zerstört große Teile der Gewächshäuser, reißt Dächer auf, knickt dicke Bäume um, be­schädigt Häuser und Autos,
Die Altenbrucher Heerstraße ist für zwei Stunden gesperrt. Auch dort hat die Windhose mehrere Bäume umgeknickt. Helfer haben zwei Stunden damit zu tun, das gröbste Chaos zu beseitigen. Auch einige Autos von Mitarbeitern des Lohnunternehmens Niemczyk sind stark beschädigt, deren Dächer eingebeult, alle Scheiben zerbrochen. Wie auch die Fenster des benachbarten Wohnhauses. Um­herfliegende Teile von Dächern haben wie Geschosse gewirkt. Wie durch ein Wunder wurde niemand ernsthaft verletzt.

Mitarbeiterin verletzt

 

Mehrere hundert Meter weit hat­te die Windhose Teile von Dächern auf den Feldern verteilt.


Lediglich eine Mitarbeiterin der Gärtnerei Schacht trug eine Schnittwunde im Gesicht davon. Sie erlitt außerdem einen Schock, als der Tornado das 30 mal neun Meter große Gewächshaus, in dem sie gerade dabei war Pflanzen zu sortieren, anhob und um drei Meter versetzte. Mit einem ohrenbe­täubenden Krachen zersplitterten alle Scheiben des Gewächshauses. Inhaber Rolf Schacht traute seinen Augen nicht, als er zusammen mit seinem Vater Rudolf das Aus­maß des Schadens sah: Bis auf die schweren Traktoren stand nichts mehr an seinem Platz. Bäume, Schuppendächer, die Beriese-lungsanlagc, Pflanzen, große gelbe Kürbisse, Werkzeug, Dachpfannen alles hatte der Wirbelsturm umge­rissen oder zerstört. Selbst der schwere Kutschwagen in der Hofeinfahrt lag kopfüber am Grabenrand. Rejka, das Pferd, stand unverletzt in einem Meer umgestürzter Bäume. Ungläubig besahen sich Schachts und ihre Nachbarn den Schaden. Keiner hatte zuvor Vergleichbares gesehen. So wollte eine Nachbarin denn auch nicht von einer Windhose sprechen. Als Tornado bezeichnete sie das, was sie kurz zuvor von ihrem Grundstück aus beobachtet hatte. „Das kam wie eine weiße Wand von Südwcstcn auf uns zu. So etwas habe ich bisher nur in den Nachrichten gesehen, wenn über Unwetter in USA berichtet wird."

Ungläubig besahen sich die Nachbarn gestern die Schäden beim Gärtnereibetrieb Schacht an der Altenbrucher Heerstraße: Die Windhose hatte das große Gewächshaus angehoben, versetzt und komplett zerstört.

Tornado 2008 1

In wenigen Sekunden zerstörte der Tornado große Teile ihres Gärtnerei-Betriebes. Das Dach des Fahr­zeugschuppens ist komplett weggeflogen. Rudolf Schacht (Foto, 78) und sein Sohn Rolf, der Inhaber des Betriebes, können kaum fassen, was sie sehen.


Hilfe durch Ortsfeuerwehr


Auch Ortsbürgermeister Jörg-Heinrich Ahlemeyer zeigte sich betroffen vom Ausmaß der Schäden vor allem beim Gärtnereibetrieb Schacht. „Das sind existenzbedro­hende Ausmaße, da ist Nachbarschaftshilfe unbedingt nötig", war seine erste Reaktion, Außerdem wolle er sehen, ob die Feuerwehr beim Aufräumen helfen kann.
Viele hilfreiche Hände werden nötig sein, schon allein um die großen Beete von den Abertausenden von Scherben zu befreien, die über das Grundstück verteilt sind. Das kann aber voraussichtlich erst in der kommenden Woche geschehen, wenn die gröbsten Schäden aufgeräumt sind. Einen herzlichen Dank richtete Schacht gestern Abend an Feuerwehr und DRK aus Altenbruch, die noch vor dem Dunkelwerden mit fast 30 Perso­nen angerückt waren, um vor allem das durchlöcherte Scheunendach mit Planen abzudichten.
Eine kleinere Windhose hatte in Lunestedt eine große Linde umgestürzt. Ansonsten handelte es sich offenbar um ein lediglich lokales Ereignis. Auf seinem weiteren Weg Richtung Osten hatte der Wirbel­wind allerdings im Bereich Ernst-Gehben-Weg/Kanalstraße einmal zugefasst. Künstlerin Ria Eing hörte in ihrem Haus ein zwei Minuten langes „Brüllen". Anschließend fand sie im Garten ihren alten Apfelbaum umgekippt und kleinere Schäden am Dach.


Tornado 2

Der Wirbelwind knickte an der Heerstraße mehrere Bäume um, von denen einer auf das Grundstüdstück Niemczyk fiel und dabei mehrere Autos stark beschädigte. Fotos: Sassen

                                                   

Die Hebamme hatte Glück. Der starke Wind hatte ihr Auto erfasst und einen der abgeknickten Äste Räder geweht. Hier entstand nur leichter  Blechschaden.                                               Foto: Sassen

Tornado hat in Köpfen etwas aufgewirbelt

tas. - Sie kam für die Betroffenen völlig überraschend. Ohne Vor­warnung richtete vergangenen Mittwoch Morgen eine Windhose in einem schmalen Bereich an der Altenbrucher Heerstraße be­trächtlichen Schaden an (wir be­richteten).
Das Naturschauspiel dauerte nur wenige Sekunden. Doch die Zerstörungskraft des lokalen Or­kanwirbels war beträchtlich. Viele Tausend Euro wird es die Gärtne­rei Schacht kosten, die zerstörten Gewächshäuser zu reparieren, bzw. neu aufzubauen. Auch beim benachbarten Betrieb Niemczyk war neben Autos und Bäumen auch an einigen Gebäuden be­trächtlicher Schaden entstanden.
Eine Autofahrerin hatte großes Glück. Sie war mit ihrem Pkw auf der Heerstraße in Richtung Alten­walde gefahren, als plötzlich eine Windböe das Auto erfasste und einen zuvor offenbar abgeknickten dicken Ast unter die Räder schleuderte. Bis auf einige Beulen am Fahrzeug kam die Hebamme mit dem Schrecken davon.
In der Bevölkerung wird seitdem intensiv darüber diskutiert, wie so etwas wie ein Tornado in unseren Breiten entstehen kann und ob in Zukunft häufiger damit zu rechnen ist. Interessante Informationen zu diesem faszinierenden Phänomen findet man auf der Internetseite von Meteorologen Thomas Sävert.www.tornadoliste.de.


Kein Mini-Tornado"


Der Wissenschaftler registriert dort alle ihm bekannt gewordenen Tornados in Deutschland. Auch spektakuläre Fotos von solchen Naturerscheinungen und den verursachten Schäden sind dort zu finden. Trotz einiger Tornados in den vergangenen Jahren auch im norddeutschen Raum kommt Sä­bei seinen Recherchen aber zum Ergebnis, dass die Anzahl der Tornados nicht signifikant zuge­nommen habe.
Wichtig ist dem Forscher die Begrifflichkeit. Er ärgerte sich über den Begriff „Mini-Tornado" in der CN-Bcrichterstattung: „Der Begriff wurde mal von einigen Medien eingeführt unter der Annahme, dass echte Tornados nur in den USA auftreten und bei uns nur harmlosere Windhosen. Das ist al­lerdings falsch. Ein Tornado ist ein Tornado, egal ob in Amerika oder Europa."
Ein Tornado entsteht aufgrund extrem hoher Temperaturdifferen­zen. Durch so erzeugte Druckun­terschiede entstehen in Gewitter­wolken starke Aufwinde, in denen die Luft zu rotieren beginnt und am Rand Geschwindigkeiten von mehreren hundert Kilometer errei­chen kann. Tornados wirken kleinräumig und wandern mit 50 bis 100 Stundenkilometern maxi­mal über 5 bis 10 Kilometer.


28.06.08 Am Unfallschwerpunkt Lottmannsbrücke hat es wieder gekracht

Quelle: Cuxhavener Nachrichten

Zwei Kleinwagen frontal zusammengekracht / Zwei Schwerverletzte / Politik hat wiederholt Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70 Stundenkilo gefordert

Foto: Sassen


tas. - Genau für diesen Fall hatten die Altenbrucher Feuerwehrkräfte erst vor kurzem trainiert.
Befreien einer eingeklemmten Person aus einem Unfaliauto und deren Erst Versorgung noch an der Unfallstelle. Am Sonnabendnachmittag wurde es dann plötzlich bittere Realität. Mitten auf der Lottmannsbrücke stießen gegen 14.30Uhr zwei Kleinwagen frontal zusammen. Der 19 Jahre alte Fahrer eines Fiat Punto und sein gleichaltriger Beifahrer mussten aus dem stark zertrümmerten Fahrzeug schwer verletzt befreit werden. Auch der andere beteiligte Wagen, ein VW Polo, sah nicht viel besser aus. Die Fahrerin, eine 18-jährige Cuxhavenerin, kam allerdings mit leichten Verletzungen davon.

Wie es zu dem Unfall gekommen war, ließ sich für die Polizeibeamten zunächst schwer rekonstruieren. Vermutlich war es überhöhte Geschwindigkeit, die dazu führte, dass der 19-Jährige mit seinem Fiat Punto, der in Richtung Otterndorf unterwegs war, die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und auf die Gegenfahrbahn kam. Dort stießen beide Autos frontal zusammen.

Den Sachschaden schätzt die Poli­zei auf rund 11 000 Euro. Im Einsatz waren Feuerwehr und DRK aus Altenbruch, die Berufsfeuer­wehr und der Notarzt aus Cuxha-ven. Da der Verkehr nicht an der Unfallstelle vorbei geleitet werden konnte, sperrte die Polizei die B 73 für zwei Stunden in beide Richtungen und lenkte den Verkehr durch den Ort Altenbruch um. Erst nach-dem die Fahrzeuge, abgeschleppt und ausgelaufenes Öl und Benzin beseitigt worden waren, konnte die Sperrung aufgehoben werden. Die Lottmannsbrücke ist einer der Unfallschwerpunkte im Bereich Altenbruch. Daher hatte sich erst kürzlich die Politik nicht zum ersten Mal dafür eingesetzt, die am westlichen Ortseingang von Altenbruch geltende Geschwindigkeitsbegrenzung 70 Stundenkilometer auch auf den Bereich Lottmannsbrücke und darüber hinaus bis zur Höhe von Schütts Obsthof auszudehnen.
Der Ortsrat hatte diese Forderung kürzlich noch einmal unterstrichen. Der schwere Unfall vom Sonnabend unterstreicht die Notwendigkeit sicherlich einmal mehr.

23.05.08 Schwerer Verkehrsunfall auf der B73

Quelle: Cuxhavener Nachrichten

Schwer verletzt wurde ein 59-jähriger Mann, der gestern Mittag gegen 11.30 Uhr auf der B 73 in Höhe Cuxhaven Altenbruch mit einem Ackerschlepper zusammenstieß. Der Traktor mit Anhänger befuhr die Straße in Richtung Cuxhaven. Als dessen Fahrer in Höhe von ,,Junges Gasthaus" nach links abbiegen wollte, versuchte ihn ein Kleinwagen zu überholen. Dabei prallte das Autogegen den Ackerschlepper und schleuderte nach links in den StraBengraben. Der 59‑jährige PKW-Fahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Der Landwirt befreite ihn aus dem Auto, das kurz darauf ausbrannte. Am Ackerschlepper und an der Fahrbahn entstanden ebenfalls größere Schäden. Die B 73 musste für etwa eine Stunde vollständig gesperrt werden. Fotos: Leuschner

14.02.08 Feuer im Heizungskeller von Altenbrucher Jugendwohnheim

Quelle: Cuxhavener Nachrichten

tas. - Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr konnte am Donnerstagabend in einem Altenbrucher Kleinjugendwohnheim im Alten Weg größerer Schaden vermieden werden. Kurz vor 23 Uhr war im Heizungskeller des Hauses ein Feuer ausgebrochen. Bewohner hatten Rauch aufsteigen sehen. Als die Altenbrucher Feuerwehr kurz darauf eintraf, stand der Brenner der Ölheizung lichterloh in Flammen. Mit Unterstützung der Berufsfeuerwehr konnte das Feuer schnell gelöscht sowie der Rauch aus den Fluren geblasen werden. Von den Bewohnern kam niemand zu Schaden.

Im Keller entstand ein Sachschaden von rund 15000 Euro. Nach Ermittlungen der Polizei dürfte ein technischer Defekt am Brenner ursächlich für den Brand gewesen sein. Foto: Sassen

05.01.08 Trawler-Brand löste Großeinsatz im Neuen Fischereihafen aus

Quelle: Cuxhavener Nachrichten

Großaufgebot bekämpfte Brand auf der "Marbella"

Feuer brach am Sonnabend bei Schweißarbeiten im unteren Deck aus, ein "massiver Einsatz" der Feuerwehr stoppte die Flammen

Mit einem großen Aufgebot an Einsatzkräften und Löschmitteln bekämpfte die Feuerwehr am Samstagnachmittag einen Brand auf dem britischen Fischtrawler "Marbella". Das Feuer war bei Instandsetzungsarbeiten auf dem unteren Deck ausgebrochen. Drei Personen erlitten nach Angaben der Einsatzleitung Rauchvergiftung (Fotos: Koppe)

Mit Atemschutz ausgerüstet hielten sich Löschtrupps von vier freiwilligen Wehren bereit. Den am Brandherd arbeitenden Kräften gelang es, ein Ausbrennen des Trawlers zu verhindern.

kop. - Mit einem. Großaufgebot an Einsatzkräften erstickte die Feuerwehr am Sonnabend einen Brand auf dem im Fischereihafen liegenden Trawler "Marbella H 771". Das Feuer soll bei Schweißarbeiten im unteren Fischlagerdeck des britischen Fangschiffes ausgebrochen sein, drei an Bord befindliche Personen erlitten dabei leichte Rauchvergiftungen.

 

Einer der ersten, die Rauch über dem in isländischen Diensten stehen'den Trawler aufsteigen' sah, ,war der örtliche Schleppreeder Andreas Wulf, der daraufhin mit seinem Schlepper "Wulf 8" längsseits ging. Auf dem Unterdeck der "Marbella" habe ein Ausrüster bei Ausbruch des Feuers Arbeiten durchgeführt, berichtete Wulf übereinstimmend mit einem Sprecher der Feuerwehren, die nach einer Alarmierung gegen 14 Uhr nachmittags mit einem Großaufgebot in Richtung Hafen eilten: Rund 80 Feuerwehrleute der Berufsfeuerwehr, der freiwilligen Wehren Mitte, Döse, Groden und Altenbruch waren im Einsatz.

Schaumreserven mobilisiert

In "Stand-by"-Position befand sich ferner der Seenotrettungskreuzer "Vormann Jantzen" , um gegebenenfalls die Löscharbeiten zu unterstützen. An Bord der Marbella hatte man zuallererst möglichst viele Luken geschlossen, um dem Feuer - das sich durch eine Schweißflamme entzündet über die Isolierung ausgebreitete- den Sauerstoff zu nehmen.Eine große Hilfe für Michael Stobbe ( stellvertretender Stadtbrandmeister) und Berufsfeuerwehrchef Thomas Gillert : ein Schiffsplan der "Marbella", der vom Cuxhavener Schleppunternehmer zur Verfügung gestellt werden konnte. Wichtig, so gab die Einsatzleitung schon nach wenigen Minuten bekannt, sei im vorliegenden Fall ein massiver Einsatz von Löschmitteln.

Da es zunächst zweifelhaft schien, ob die Cuxhavener Vorräte an Löschschaum ("5000 Liter, das ist schon mal was!") ausreichen würden, wurden Reserven aus dem Landkreis und sogar die Bestände der Bremerhavener Wehr mobilisiert - ohne eingesetzt werden zu müssen. "Feuer aus!", hieß es um 15.15 Uhr, ohne dass der Job für die Wehrleute damit erledigt gewesen wäre. Erst einmal wurde das Schiff auf möglicherweise versteckte Brandnester kontrolliert, später wurde das Löschwasser aus dem Schiffsbauch gepumpt, da der Trawler bereits Schlagseite bekam.

Die Höhe des entstandenen Sachschadens wurde bisher noch nicht offiziell beziffert, nach Schätzungen der Wasserschutzpolizei Cuxhaven bewegt sie die Summe jedoch unterhalb der 100 000 Euro-Marke.

Für Polizei- und Rettungskräfte war dies der erste große Einsatz im neuen Jahr, der die Altenbrucher Feuerwehr bei einer jährlich stattfindenden Nach-Feiertagsroutine "störte": Mit der Jugendfeuerwehr war man beim Tannenbaumeinsammeln, als der Alarm kam.

 

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