Einsätze 2010

 

27.11.2010 21-Jähriger stirbt auf B 73

Quelle: Cuxhavener Nachrichten

Bei einem Überholmanöver auf der B 73 verlor der 21-Jährige im Bereich Altenbruch die Kontrolle über sein Auto. Es kam zum Zusammenstoß mit einem Baum. Der Wagen wurde in mehrere Teile zerrissen. Fotos: Schröder

ALTENBRUCH. Ein 21-Jähriger Cuxhavener ist Freitagnacht gegen 23 Uhr auf der Bundesstraße 73 in der Gemarkung Altenbruch bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen.

Nach Informationen der Polizei war der Mann in Richtung Otterndorf unterwegs, als er - so die Aussagen von Augenzeugen - bei einem Überholvorgang extrem beschleunigte, zunächst auf die Gegenfahrbahn fuhr und dann gegenlenkte. Dabei verlor er die Kontrolle über seinen Wagen, fuhr gegen einen Baum und anschließend in einen Graben. Der Honda des 21-Jährigen wurde durch die Wucht des Aufpralls in mehrere Teile gerissen.

Noch am Unfallort versuchten Notarzt und Rettungsassistenten, das Leben des Mannes zu retten. Doch für ihn kam jede Hilfe zu spät.

Die Polizei überprüft, ob der 21-Jährige unter Alkoholeinfluss stand.

Von Egbert Schröder

 

29.05.2010 Brandschutt stand nachts in Flammen

Quelle: Cuxhavener Nachrichten

ALTENBRUCH. 2 Uhr in der Nacht. Sirenenalarm in Altenbruch. Für die Männer der freiwilligen Feuerwehr ist die Nachtruhe vorbei. Keine drei Minuten später ist das Martinshorn zu hören.Sie müssten wieder zum Hof Pecksen in Altenbruch-Osterende. Dort hatte es bereits am Morgen des Pfingstmontags gebrannt. Das Heu in der Scheune hatte sich von selbst entzündet.In der Nacht zum Freitag entzündete sich der im Freien zusammengeschobene Brandschutt erneut. Dicke Rauchwolken zogen über die Wohngebäude in Richtung B 73. Gefahr für den Hof und die Menschen bestand nicht.Dennoch benötigten die auch aus Otterndorf und von der Berufsfeuerwehr Cuxhaven angerückten Kräfte eine Stunde, um alle Brandnester zu löschen. Eine Brandwache ist bis 4.40 Uhr geblieben.Von Thomas Sassen

Nächtlicher Einsatz der Feuerwehren auf einem Altenbrucher Hof: Im Freien hatte sich Brandschutt von selbst entzündet. Foto: Sassen


In der Nacht zum Freitag entzündete sich der im Freien zusammengeschobene Brandschutt erneut. Dicke Rauchwolken zogen über die Wohngebäude in Richtung B 73. Gefahr für den Hof und die Menschen bestand nicht.Dennoch benötigten die auch aus Otterndorf und von der Berufsfeuerwehr Cuxhaven angerückten Kräfte eine Stunde, um alle Brandnester zu löschen. Eine Brandwache ist bis 4.40 Uhr geblieben.
Von Thomas Sassen

 

26.05.2010 Heu hat sich von selbst entzündet

Quelle: Cuxhavener Nachrichten

ALTENBRUCH. Einen Sachschaden von rund 100.000 Euro hat nach Schätzungen der Polizei der Großbrand in Osterende verursacht. Wie kurz berichtet, war dort in den frühen Morgenstunden des Pfingstmontags eine historische Scheune aus noch ungeklärter Ursache in Flammen aufgegangen.

 

In einer Wolke aus Rauch und Wasserdampf: Die historische Kornscheune auf dem Hof Pecksen wurde durch ein heftig wütendes Feuer schwer beschädigt. Mit schwerem Atemschutzgerät ausgerüstete Feuerwehrleute gingen daran, die in den Heuballen schwelenden Brandnester zu ersticken. Der Einsatz am Pfingsmontag dauerte mehrere Stunden. Fotos: Koppe

 


Flammen schlugen aus dem Dachstuhl, Splitter einer berstenden Eternit-Verkleidung flogen wie Geschosse umher: Für eine Landwirtsfamilie aus Altenbruch-Osterende begann der Feiertag mit einem Schreckensszenario. Die wenige Meter vom Wohnhaus entfernt stehende Scheune war aus bisher ungeklärter Ursache in Brand geraten.
Gegen sieben Uhr morgens heulten am Pfingstmontag im Raum Altenbruch die Sirenen. Umliegende Feuerwehren rückten mit einem Großaufgebot aus, um das Feuer, das sich über die ganze Scheune ausbreitete, einzudämmen. In dem Holzbau, einer denkmalgeschützten Kornscheune aus dem Jahr 1792, hatte der Betreiber von Hof Pecksen Futtermittel gelagert, außerdem einen VW Bus und zwei Anhänger untergestellt. Nach dem Auslöser des Infernos, das 80 Einsatzkräfte (der Berufsfeuerwehr und der Wehren aus Altenbruch, Lüdingworth, Otterndorf, Döse sowie Cuxhaven-Mitte) auf eine Bewährungsprobe stellte, forschen wie üblich die Brandursachenermittler der Polizei; uniformierte Kollegen waren am Montagmorgen unter anderem damit beschäftigt, die B 73 zwischen Altenbruch-Osterende und Otterndorf zu sperren, um den reibungslosen Ablauf der Löscharbeiten zu ermöglichen.


Aus der Döser Feuerwache wurden Schläuche herangekarrt; man habe mehr als zwei Kilometer Leitung verlegt, um Wasser aus einem Hydranten und einem Bohrbrunnen herbeipumpen zu können, berichtete Stadtbrandmeister Sven Behncke. Schwerer Sachschaden an der historischen Scheune und den abgestellten Fahrzeugen blieb unvermeidlich: Der Transporter brannte aus. Futter- und Streuvorräte fielen ebenfalls den Flammen zum Opfer. Um Brandnester zu ersticken, musste das schwelende Material aus der Scheune befördert und auf dem Vorplatz abgelöscht werden.

19.02.2010 Ueberflutung nach Dammbruch

Quelle: Cuxhavener Nachrichten

Wassermassen aus dem Spuelfeld liefen in die Baumroenne und die Grodener Wettern /Gaerten und Keller unter Wasser

VON THOMAS SASSEN
CUXHAVEN. Große Mengen Wasser ergossen sich am Donnerstag in den frühen Morgenstunden in die Baumrönne. Die Grodener Wettern lief voll, trat über die Ufer und überflutete Gärten, Garagen und zwei Keller. Ursache: Ein Bruch der Eindeichung des Spülfeldes an der Südseite, ca. 300 Meter östlich vom Klärwerk.
Betroffen war auch der Bahndamm der Strecke Cuxhaven-Hamburg. Der Zugverkehr wurde aus Sicherheitsgründen für 20 Mi­nuten unterbrochen.
Um 5.55 Uhr ging die erste Meldung bei der Leitstelle der Feuerwehr ein: „Unser Keller läuft durch Wassermassen aus dem Zuggraben voll", meldete ein Anwohner der Eilhörnstraße in Groden. Daraufhin rückte die Berufsfeuerwehr aus und stand schnell vor der Frage, woher die riesigen Wassermengen kamen.

Harald Starck war einer der Geschädigten an der Ellhörnstraße. Bis in seine Garage hatte sich das Wasser ausgebreitet


Die Bauleiter von NPorts waren zu diesem Zeitpunkt bereits auf dem Grodener Spülfeld unterwegs, um die Ursache zu ermitteln. Der Spüldamm, rund drei Meter hoch, war aufgeweicht und an einer Stelle auf einer Breite von ca. 20 Metern weggerutscht. Zwar war ein Bagger bereits dabei, die Lücke zu schließen, doch das (Salz)-Wasser aus dem Spülfeld hatte sich bereits seinen Weg in Richtung Baumrönne gebahnt. Da die Wassermassen auch den Fuß des Bahndamms erreicht hatten, wurde auch die Deutsche Bahn AG informiert.

In Graden war das Wasser in­zwischen höher gestiegen. Häuser und Grundstücke an der Cuxhavener Chaussee, der Ellhömstraße und der Alten Marsch waren betroffen. Teilweise mussten die Straßen gesperrt werden.
In einem gemeinsamen Kraftakt gelang es den Mitarbeitern des Deich- und Schleusenverbandes, der Baufirmen Bodo Freimuth, Strabag AG, Jan De Nul und NPorts das Hubtor in der Grodener Schleuse zu öffnen. Es saß fest, weil draußen auf der Elbe der Wasserstand bereits um l ,50 Meter gefallen war. Die Lage entspannte sich dann recht schnell, als das Binnenwasser durch die Schleuse in die Elbe abfließen konnte.

Donnerstag, 7.30 Uhr, an der Brücke Alte Marsch: Das Wasser in der Grodener Wettern hat seinen Höchststand erreicht. Es überflutet hier zahlreiche Grundstücke an der Ellhörnstraße. Fotos: Sassen

50 Feuerwehrleute
Um 7.20 Uhr rückten insgesamt 50 Kräfte der Freiwilligen Feuer­wehren Groden, Altenbruch und Mitte aus, um den betroffenen Anwohnern zu helfen. Für deren
Verpflegung sorgte das DRK Altenbruch.Glücklicherweise musste jedoch nur ein Keller ausgepumpt werden, der bis zur Decke geflutet war. Die EWE stellte vorübergehend den Strom ab. Einen unplanmäßigen Stromausfall gab es auch, da eine Trafostation
am Deich unter Wasser stand. Von dort war Rauchentwicklung gemeldet worden.
Klaus Pietsch von der Unteren Wasserbehörde (Stadt) warnte vor einer möglichen Beeinträchti­gung: Durch die Überflutung könnten sich noch Eisstücke lösen und Durchlässe an Brücken verstopfen. Anwohner sollten dann die Feuerwehr informieren. Den betroffenen Grodenern soll unbürokratisch geholfen werden. Schadensmeldungen nimmt Helmut Best (Tel.: 04721/500-0 Niedersachsen Ports, Am Schleusenpriel 2, 27472 Cuxhaven) entgegen. Er steht dafür ein, dass die Schadensabwicklung zeitnah erfolgt. Bevor das Aufspülen mit dem Baggerschiff „Cristobal Colon" fortgesetzt wird, werde der Spüldamm verstärkt, versichert Best. Außerdem ist dafür Sorge getragen worden, dass - falls sich ein solcher Unfall wiederholen sollte - das Wasser zum neuen Vorfluter am Altcnbrucher Hafen abgeleitet wird. Altenbruchs Bürgermeister sieht seine'Befürchtungen bestätigt. Er will das Thema auf der Ortsratssitzung am kommenden Montag behandeln.

11.02.2010 Sattelschlepper im Graben gelandet

Quelle: Cuxhavener Nachrichten

Der Sattelschlepper mit dem unbeladenen 40-Fuß-Container war auf der B73 in Richtung Otterndorf ins Schleudern gekommen und im Seitengraben gelandet.

 


CUXHAVEN. Autofahrer brauchten den berühmten siebten Sinn, um glatte Straßenabschnitte rechtzeitig zu erkennen. Der Fahrer eines Sattelschleppers aus Verden gelang dies nicht. Er fuhr zu schnell über eine spiegelglatte Stelle auf der B 73, geriet ins Schleudern und landete im tiefen Seitegraben. Das war gegen 11 Uhr. Anschließend war die Straße zwischen Altenbruch und Otterndorf gut drei Stunden gesperrt.


Die Altenbrucher Feuerwehr war als erste an der Unfallstelle und konnte dem Fahrer helfen aus dem Führerhaus zu klettern. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Krankenhaus. Wie sich herausstellte, blieb er unverletzt. Die Berufsfeuerwehr leitete die Bergung ein. Um Unweltschäden vorzubeugen, wurde die Firma Kruse hinzugerufen, um den größten Teil der etwa 1000 Liter Diesel im Tank abzupumpen.
Auch das Bergungsunternehmen Toscani hatte mit Glätte auf der Autobahn zu kämpfen, weshalb die beiden Kranwagen erst nach gut einer Stunde die Unfallstelle - rund 800 Meter östlich von Lottmanns Brücke - erreichten. Die Berger stellten zuerst den großen unbeladenen Containerauflieger und anschließend die Zugmaschine wieder auf die Straße. Das dauerte bis um 14.21 Uhr. Dann hob die Polizei die Umleitung auf. Der Verkehr rollte wieder. Die eisglatte Stelle war inzwischen vom Räumdienst mit Salz abgestreut worden.

Von Thomas Sassen

 

nach oben

 

Design byKlaus Mielke

© Copyright 2002 - 2015 by FF- Altenbruch