Einsätze 2013

05.+06.12.2013:Orkan "Xaver":Stürmische Nacht - aber ohne Deichbruch

Quelle: Cuxhavener Nachrichten

CUXHAVEN. Das war eine stürmische Nacht! Auch, wenn ganz große Katastrophen ausblieben: Schaden gibt es genug und die Helfer hatten alle Hände voll zu tun, um schlimmere Folgen abzuwenden. Besonders besorgt wurde die Lage in Sahlenburg verfolgt, wo der Damm durch die DLRG, THW und Feuerwehr mit Unterstützung Cuxhavener Gewerbebetriebe mit Sandsäcken gesichert wurde.

Vor dem Damm steht das Wasser hoch. Foto: Sassen 

Beobachter blieben vor Ort, um das Nacht-Hochwasser (2.52 Uhr am Freitag) zu verfolgen. Durch Wellenauflauf, der durch die starken Winde verursacht wurde, stiegen die Pegelstände höher als vorhergesagt. Aufgeschäumte Wellen schwappten über die Dammkrone in die Wolskermarsch. Sie war aber morgens bereits wieder trocken. Ab 8 Uhr begannen Helfer, den Damm wieder zu verstärken, um für das nächste Hochwasser um 15.27 Uhr gerüstet zu sein. Die Hans-Claußen-Straße ab Ecke Hans-Retzlaff-Straße ist noch gesperrt. 

Entgegen anderslautender TV-Meldungen ist der Damm keineswegs gebrochen. Auch die anderen Deiche im Stadtgebiet sind laut Deichverband unbeschädigt. Menschen mussten nicht evakuiert werden. Sahlenburgern wurde die Möglichkeit gegeben, in der Schule Zuflucht zu suchen, davon machten anfangs vier, am Ende noch eine Person Gebrauch. Katastrophenalarm wurde nicht ausgelöst. Die Bürger wurden Lautsprecherdurchsagen auf mögliche drohende Gefahr aufmerksam gemacht.

Dächer abgedeckt

Im Gelbsand in Döse landete dieses Dach auf ca. zehn abgestellten Autos. Foto: Koppe

Durch die Orkanböen ist es vielerorts zu Schäden gekommen. Neben abgeknickten Ästen und Bäumen sind auch Dächer abgedeckt worden. Im Gelbsand flog ein Dach auf mindestens zehn abgestellte Autos. Der Schaden wird auf etwa 350 00 Euro geschätzt. In der Präsident-Herwig-Straße lösten sich ca. 50 Quadratmeter Dachpappe vom Dach der Fischhallen und beschägte zwei abgestellte Lkw. Der Schaden beträgt laut Polizei etwa 30 000 Euro. Die Straße wurde gesperrt.

Betroffen sind auch die Lesehalle in Duhnen, das Dach des Fährhafen-Restaurants und zahlreiche weitere Gebäude. Der Vorrats-Container der Seglervereinigung schwamm auf und war schon Richtung Elbe unterwegs. Er wurde von einem Taucher-Wulf-Schlepper geborgen und im Hafen gesichert, wo er jetzt allerdings unterzugehen droht. Die Lotsen haben ihr Versetzschiff auf eine Position querab des Fährhafens gelegt.

Große Hilfsbereitschaft

Oberbürgermeister Dr. Getsch hat sich vor Ort an der Wolskermarsch und der Präsident-Herwig-Straße persönlich einen Überblick über die Situation verschafft und hält sich weiter in Bereitschaft.

Über das Bürgertelefon haben viele Bürgerinnen und Bürger ihre Hilfe angeboten. Oberbürgermeister Dr. Getsch hat sich sehr erfreut und dankbar über die spontane Hilfsbereitschaft aus der Bevölkerung gezeigt. Zur Zeit sei aber die Lage vor Ort mit den eigenen Kräften von Feuerwehr und Verwaltung sowie DLRG und THW zu bewältigen. Vorsorglich sind Kontaktdaten der Anruferaufgenommen worden. Von über 400 Bereitschaftskräften sind im Schnitt etwa 90 im Einsatz.

Das Bürgertelefon ist unter der Nummer 04721 700-160 bis um 16 Uhr am Freitag weiter erreichbar.

Schäden im Hafen 

Im Hafen hat die Sturmflut einiges durcheinandergewirbelt und Versackungen im Amerikahafen und an der Schleuse, ebenfalls im Ewer-Hafen hinterlassen. An der Alten Liebe sind am Stromhäuschen drei Seitenwände beschädigt, eine Rollstuhlrampe herausgerissen (inlusive der darunter liegenden Streben und Bodenbelag), obwohl die Bretter mit 22er-Bolzen verschraubt waren, Geländer beschädigt, eine Bank abgerissen und diverse Zäune durch herumfliegendes Material beschädigt, ebenso viele Verkehrsschilder.

Am Lentzkai ging ein Lkw-Fahrer davon aus, dass er genug Straßenbreite zur Verfügung hatte, landete aber statt dessen auf den überfluteten Schienen. Ein Kran musste den Lkw am Freitag bergen.

Am Donnerstag war die gesamte Mannschaft von NPorts mit der Sicherung der Hafenteile beschäftigt. Mit Unterstützung des NLWKN sicherten die Leute das Material der Sperrwerk-Baustelle.

Sperrwerk geschlossen, Eingänge gesichert

Freitagnacht leitete Ronald Hirschberg den Einsatz geleitet und koordinierte die aus acht Mann bestehende Truppe der Bereitschaft. Mit dabei: ein Elektriker, ein Sperrwerksschließer und sechs weitere Mitarbeiter. Diese waren die ganze Nacht dafür im Einsatz, dass die Cuxhavener ruhig schlafen konnten.

 

Durch die Fluthöhe war es nötig, die Hauptdeichlinie zu schließen. Dammbalken bei der Wohltmannstraße (Zufahrt zum Zoll) mussten gesetzt werden, die gesamte Hapaghalle musste mit Dammbalken geschützt werden, alles vom N-Ports-Team. Freitagvormittag hat Ronald Hirschberg die Mannschaft erneut alarmiert, um die Sicherungsmaßnahmen für die Sturmflut am Nachmittag zu kontrollieren und in Gang zu bringen.

Nachmittagshochwasser hoch, aber nicht zu hoch

Das Nachmittagshochwasser um 15:27 Uhr am Freitag bot noch einmal spektakuläre Ansichten, stellte aber keine Gefahr für die Deichsicherheit dar. Die Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes mit Warnung vor Orkanböen bis Stärke 12 galt bis 18 Uhr. Vorsicht ist weiter geboten.  Bis Sonnabendmorgen um 8 Uhr gilt noch folgende Warnung: „Es treten schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 100 km/h (28m/s, 55kn, Bft 10) aus nordwestlicher Richtung auf. In Schauernähe muss mit orkanartigen Böen bis 105 km/h (29m/s, 56kn, Bft 11) gerechnet werden.“ Außerdem wird vor Glätte gewarnt.

Zusteller hielten Sturm stand

Ein Extra-Dank ist von Lesern unserer Zeitung des Zustellern ausgesprochen worden, die auch in dieser stürmischen Nacht unterwegs waren, um die Abonnenten mit den aktuellen Informationen zum Orkan zu versorgen.

Flugzeugstart in Nordholz trotz Orkans

Am Donnerstag konnte trotz Orkans in Nordholz ein Transportflugzeug abgefertigt werden - „ein guter Beleg für die Leistungsfähigkeit der Infrastruktur und der Belegschaft der Flughafenbetriebsgesellschaft“, findet Geschäftsführer Thomas Lötsch und berichtet: „Die Situation war natürlich aufgrund des Orkans eine ganz besondere Herausforderung; sie konnte aber ohne Abstriche bei der Sicherheit reibungslos durchgeführt werden. Ganz hervorragend war (wieder einmal) die Zusammenarbeit mit dem Marinefliegergeschwader; diesmal ganz besonders mit den Fluglotsen und der Wetterbeobachtung. Gegen 16 Uhr konnte das Frachtflugzeug in einer kurzen ruhigeren Sturmphase in Nordholz abheben und sich mit kräftigem Rückenwind auf den Weg nach Russland machen.“

Leitungen unter der Erde

Die EWE-Netz GmbH verzeichnete keine größeren Stromausfälle. Im Netzgebiet Elbe-Weser liegen 99 Prozent der Stromleitungen in der Erde. Das Weser-Ems-Gebit ist seit 1997 komplett unterirdisch verkabelt.

Eine der schwersten Sturmfluten der vergangenen 100 Jahre

Der NLWKN registrierte heute Nacht Wasserstände zwischen zweieinhalb und knapp vier Metern. Die Sturmflut zählt zu den schwersten Sturmfluten der vergangenen 100 Jahre; teilweise wurden die Rekordwerte von 2006 erreicht. Der NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) hatte bereits ab Mittwoch vor sehr hohen Wasserständen gewarnt, die prognostizierten Pegelstände sind allesamt eingetreten.

Die Drei-Meter-Marke wurde unter anderem in Bremerhaven, Cuxhaven, Otterndorf und Stadersand geknackt. Die neun Sperrwerk an der Ems, der Hunte, der Weser und der Unterelbe – allesamt vom NLWKN betrieben – wurden geschlossen: Das Emssperrwerk bei Gandersum im Landkreis Leer ebenso wie die sechs Sperrwerke an der Elbe sowie das Hunte- und das Ochtumsperrwerk.

Das Festland ist glimpflich davon gekommen, größeren Schäden an den Küstenschutzanlagen blieben aus. „Es hat sich bezahlt gemacht, dass das Land Niedersachsen seit 2008 mehr als 400 Millionen Euro in den Küstenschutz investiert hat“, zog Umweltminister Stefan Wenzel ein erstes Resümee.

Noch mehr Sturmfluten

Ursache der hohen Wasserstände sind die immer noch anhaltenden starken nordwestlichen Winde, die für eine Serie von vier Sturmfluten sorgen, die letzte in der Nacht zum Sonnabend. „Erst am Sonnabendnachmittag beruhigt sich die Lage wieder“, prognostiziert Heiko Knaack, Leiter des Sturmflutwarndienstes des NLWKN, der mit seinem Team die Kommunen, Feuerwehren und Deichverbände mit den aktuellen Wasserstandsvorhersagen versorgte.

Von Maren Reese-Winne

Um 14:23 Uhr wurde unsere Feuerwehr zur Unterstützung in die Stadt Cuxhaven alarmiert.Das TLF wurde zu einem Altenheim in der Stadt geschickt wo das Dach drohte abzustürzen.Zusammen mit der Drehleiter aus Döse konnte unser Dachdecker die losen Dachpfannen sichern.Danach sollten wir zusammen mit der FF Altenwalde einen Bauschild sichern.Dies übernahm die FF Altenwalde und das Tlf rückte wieder ein.Unser LF fuhr mit dem Drk Altenbruch zur Firma Plambeck um Sandsäcke zu füllen,die dringend am Deich in Sahlenburg benötigt wurden!

Foto:Feuerwehr

Das TLF stand bis 18 Uhr in Bereitschaft an der Wache und das LF füllte bis 19:45 Uhr Sandsäcke bei Plambeck.

Foto:Feuerwehr

Um 1:51 Uhr ging erneut der Melder!Die FF Altenbruch wurde wieder zur Firma Plambeck geschickt um Sandsäcke zu füllen!Zum Glück entspannte sich die Lage schnell und der Einsatz war um 3 Uhr beendet.Grund der Alarmierung war,dass es so aussah als würde die Höhe des Deiches in Sahlenburg nicht ausreichen!Dies war Gott sei dank nicht der Fall.

Und weiter ging es für die Kameraden der FF Altenbruch. Um 6:59 Uhr ging es für die Feuerwehren der Stadt Cuxhaven nach Sahlenburg um dort am Deich die Schäden der ersten Sturmflut zu reparieren und gleichzeitig den Deich weiter zu erhöhen. Um 11:20 Uhr war auch dieser Einsatz abgearbeitet und beendet.

Foto:Feuerwehr

Gerade erst in der Leitstelle einsatzbereit gemeldet ging es auch gleich wieder mit Alarm zurück in den Ort. Bei einem leerstehendem Möbelhaus in Altenbruch drohten ca. 60 m^2 Dachhaut auf die Straße zu stürzen. Mit Hilfe der Steckleiter verschafften wir uns Zugang zum Dach. Mit 3 Kameraden einer Axt und dem Einreißhaken bewaffnet entfernten wir die überhängende Dachhaut.Die Durchfahrtsstraße wurde mit Absperrband für den Verkehr gesperrt solange bis eine Fachfirma die Schäden behoben hat.
Um 14:30 Uhr rückten wir wieder ein.

Sturmtief Xaver hielt die FF Altenbruch weiter auf Trab. Nach einer kurzen Pause am Feuerwehrhaus rückte das Tlf um 12:21 Uhr erneut aus um einen Ast an der B 73 zu sichern,der drohte auf die Fahrbahn zu stürzen. Nach Erkundung der Lage rückten wir unverrichteter Dinge ab,da keine akute Gefahr bestand und die Stadt sich die Tage darum kümmern kann.

Foto;Feuerwehr

Um 21:09 Uhr ging erneut der Alarm in Altenbruch. Diesmal ging es Richtung Otterndorf Straße zum Warningsacker. Dort lag ein Baum in einer Telefonleitung. Dieser wurde von der FF Altenbruch zersägt und bei Seite geräumt. Um 22:10 Uhr war der Einsatz beendet.

 

16.11.2013 Traktorbrand

Am 16.11 wurde um 18:37 Uhr die FF Altenbruch zu einem Traktorbrand nach Köstersweg alarmiert.Bei Eintreffen der ersten Kräfte war das Feuer bereits aus.Es wurde durch die Besitzer gelöscht.Somit war der Einsatz um 19:20 Uhr beendet.

30.10.2013 Tierrettung und Ölspur

Tierrettung
Am 30.10.13 um 15:45 Uhr wurde die FF Altenbruch zum dortigen Hafen gerufen um einen Heuler zu retten.Dieser wurde dann an einen Tierarzt übergeben.

Ölspur am Böhlgraben
Am 30.10.13 um 16:15 wurde unsere Wehr dann Richtung Cux.alarmiert um dort die Berufsfeuerwehr bei einer großen Ölspur abzulösen.Um 17:45 Uhr war die Straße gereinigt und der Einsatz beendet.

28.10.2013 Sturm ,,Christian'' erzeugte ein Chaos

Am 28.10.2013 verschonte Sturmtief Christian auch unseren Ort nicht!
Um 13:52 wurde die FF Altenbruch alarmiert.(Stichwort Unwetter)



Zuerst ging es für die Kameraden in die Heerstraße,wo mehrere große Äste die Fahrbahn blockierten.Gleichzeitig kümmert sich das 2. Fahrzeug um einen Baum der in der selben Straße auf ein Haus zu stürzen drohte.Mit Hilfe der Nachbarwehr Lüdingworth wurde der Baum gesichert und mit vereinten Kräften zu Fall gebracht,so das am Haus kein schaden entstand.In der Heerstraße wurde noch ein Teil des Radweges gesperrt,da der Belag durch umstürzende Bäume beschädigt wurde.

Fotos:Feuerwehr

Anschließend ging es weiter in die Alte Marsch,wo eine große Weide in ca. 3 Metern Höhe abgebrochen war und die Fahrbahn versperrte.Die Besonderheit hier war,dass genau unter dem Baum ein Stromkasten stand,der zum Glück unbeschädigt blieb!Die Kameraden sägten mehrere große Stücke aus dem Baum,die sie als Stützen nutzten.Danach konnte der Baum soweit zerkleinert werden,das die Fahrbahn wieder frei war.


Weiter ging es dann noch auf die B 73,Wehldorfer Straße,Bahnhofstraße und in den Wehdemacker,wo weiter Bäume zersägt und entfernt wurden.
Gegen 18:30 Uhr waren alle Einsatstellen abgearbeitet.Da sich die  Wetterlage zunehmend entspannt,konnte um 20 Uhr auch die Bereitstellung am Feuerwehrhaus aufgelöst werden!
Ingesamt arbeitete die FF Altenbruch 11 Einsatzstellen ab.


13.10.2013 Brand legte Haus in Schutt und Asche

Quelle: Cuxhavener Nachrichten

Einsturzgefahr erschwerte die Löscharbeiten. Hier ein Bild von der Rückseite des Gebäudes (Mühlenweg). Foto: Koppe

CUXHAVEN. In der Nach zum Sonntag ist ein Haus in der Wilhelm-Heidsiek-Straße durch ein Feuer zerstört worden. Das Gebäude, das seit Jahren leer stehen soll, geriet gegen zwei Uhr in Brand und stand wenig später in hellen Flammen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt schließt die Polizei Brandstiftung als Ursache des Feuers nicht aus.

Foto:Feuerwehr

Massive Rauchentwicklung brachte die Nachbarn in Gefahr: Bewohner der beiden Häuser, die rechts und links von der Brandstelle liegen, wurden evakuiert, drei Personen mit Verdacht auf Rauchvergiftung ärztlich betreut. Die Löscharbeiten übernahmen neben der Berufsfeuerwehr die Einsatzkräfte der freiwilligen Wehren Cuxhaven-Mitte, Döse, Groden und Altenbruch. Das brennende Gebäude entpuppte sich rasch als einsturzgefährdet. Einen Teil der Außenmauern eines rückwärtigen Anbaus trugen die Feuerwehrleute noch in der Nacht ab.

Von Kai Koppe

Foto:Feuerwehr

 

 

03.10.2013 Personensuche

Um 01:54 Uhr in Lüdingworth Osterende.Vermisst wurde eine Person die sich aber vor Eintreffen der Feuerwehr wieder angefunden hatte und der Einsatz wurde durch die Leitstelle abgebrochen.

28.08.2013 Unterstützung der Polizei Cuxhaven

Heute hat die FF_Altenbruch die Pol. cux. am Kanal unterstützt und im Bereich der Brücke Kriegerdenkmal 7 Fahrräder und einen Rollerrahmen aus dem Wasser geholt. Zeitweise gab es den Verdacht auf eine Mofa,deswegen kam die BF noch mit dem Wechsellader zwecks Kran,dieses entpuppte sich dann doch als ein Fahrrad und konnte mit 4 Personen hochgezogen werden.

22.08.2013 Vollsperrung wegen Feuer

Haus an der B 73 ausgebrannt

Quelle: Cuxhavener Nachrichten

ALTENBRUCH.  Es ist der 22. August, ein Donnerstagabend gegen 21.50 Uhr, als der Radiorecoder in der Küche plötzlich zu brennen beginnt.

Die Flammen greifen schnell auf die Dunstabzugshaube über, dann auf die Möbel über. Der Löschversuch ist aussichtslos. Viel zu schnell frisst sich das Feuer durch den Raum in Untergeschoss. Der Mann und seine Frau flüchten ins Freie. Sie rufen die Feuerwehr. Nach kurzer Zeit sind die Altenbrucher Feuerwehr und bald darauf auch die Lüdingworther und die Berufsfeuerwehr der Stadt Cuxhaven an der Unglücksstelle. Die kleine Hofstelle, Altenbrucher Landstraße 9, direkt an der Bundesstraße 73 gelegen, ist in dicke Qualmwolken eingehüllt. Die Flammen schlagen zu beiden Seiten aus den Fenstern.

Löschtrupps unter schwerem Atemschutz rücken vor. Die B73 ist zu diesem Zeitpunkt bereits komplett gesperrt. Die Polizei lenkt den Verkehr um. Zahlreiche Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge stehen auf der Straße. Auf dem Asphalt breitet sich ein Netz von Schläuchen aus. Die Feuerwehrkräfte rollen immer neue Schläuche aus und stellen Verbindung zum Hydranten her. Alles läuft reibungslos, wie der Altenbrucher Wehrführer Albrecht Buddecke anschließend berichtet.

Das Wichtigste: Weitere Personen sind nach Angaben der Bewohner nicht im Haus. Nun gilt es den Schaden so gering wie möglich zu halten, das Ausbreiten der Flammen auf das Obergeschoss zu verhindern. Das gelingt.

Nachbarn aus den umliegenden Häusern kommen hinzu, schauen, beraten sich mit den Geschädigten, wie´s weitergehen soll. Eins steht fest: In der Brandruine kann fürs Erste niemand mehr wohnen. Gegen 23 Uhr ist das Feuer weitgehend gelöscht. Zur Sicherheit bleibt eine neunköpfige Brandwache bis 2.30 Uhr vor Ort, um immer wieder aufflackernde Glutnester zu löschen. Solange bleibt die Bundesstraße gesperrt.

Von Thomas Sassen

 

02.08,2013 Um 16.30 war in Altenbruch Alarm.

An der Altenbrucher Landstraße 21 brannte ein Traktor in voller Ausdehnung! Die Einsatzkräfte der Feuerwehren Altenbruch und Lüdingworth haben das Feuer schnell unter Kontrolle gehabt und gelöscht! Verletzt wurde niemand.

07.07.2013 Alarm um 18:22 Uhr Person im Wasser am Strand in Altenbruch!
Bei Eintreffen der FF-Altenbruch war die Person schon wieder an Land und die Feuerwehr rückte wieder ab.

30.06.2013 Kuh auf der Fahrbahn Unfallkette auf der B73

OTTERNDORF. Fünf Leichtverletzte und eine verendete Kuh sind das Ergebnis eines Verkehrsunfalls, der sich am späten Sonntagabend auf der Bundesstraße 73 zwischen Altenbruch und Otterndorf in Höhe Süderwisch ereignet hat.

Für einen 22-jähriger BMW-Fahrer aus dem Landkreis Cuxhaven muss es in dieser Nacht wie eine Begegnung mit der dritten Art auf der Altenbrucher Landstraße gewirkt haben. Plötzlich stand eine Kuh vor ihm auf der Straße. Sie war von ihrer Weide entwischt, hatte offenbar Zaun und Graben überwunden und irrte nun auf der Fahrbahn herum.

Der junge Fahrer konnte nicht mehr ausweichen und stieß gegen 22.40 Uhr mit der Kuh zusammen. Die Kuh wurde durch den heftigen Zusammenprall über den BMW geschleudert und stieß gegen einen Opel Astra, der hinter dem BMW in Richtung Otterndorf gefahren war. Ein dahinter fahrender 18-Jähriger erkannte dies zu spät. Trotz eines Bremsmanövers gelang es ihm nicht, seinen Opel Corsa rechtzeitig zum Stehen zu bringen. Er fuhr auf den Astra auf.

Fünf der an dem Unfall beteiligten Personen erlitten bei dem Zusammenstoß leichte Verletzungen. Die Kuh verendete noch an der Unfallstelle. Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf etwa 10 000 Euro geschätzt.

Mit dem Eintreffen der Polizei, der Rettungskräfte und der Feuerwehr am Unfallort wurde die Bundesstraße 73 weiträumig abgesichert und zwischen Altenbruch und Otterndorf für den Verkehr gesperrt.

Von Ulrich Rohde

14.06.2013 Elbe-Hochwasser

Einsatzkräfte erneut gefordert

Quelle: Cuxhavener Nachrichten

KREIS CUXHAVEN. Bereits bei ihrer Rückkehr von der Elbe wurde den Einsatzkräften aus dem Brandschutzabschnitt Cuxhaven-Ost in Aussicht gestellt, dass es einen erneuten Einsatz der Kreisbereitschaft geben könne. Auch wegen des längeren Vorlaufs fanden sich viele Freiwillige, die sich für diesen bevorstehenden Einsatz freinehmen konnten.

Am Donnerstagmorgen um 5 Uhr marschierte das zweite Kontingent der freiwilligen Fluthelfer der Hadler Feuerwehren und der DRK-Bereitschaften im Rahmen der Kreisfeuerwehrbereitschaft in die Hochwassergebiete an der Elbe bei Gorleben. Im Gegensatz zum ersten Einsatz in der Vorwoche hat sich die Lage verändert und andere Aufgaben kommen nun auf die Einsatzkräfte zu. „Jetzt steht das Wasser fast bis an die Deichkrone“ “, stellten die Wehrleute am Vormittag beim Beziehen der Unterkunft im Hochwassergebiet fest.

Durch das nun schon länger an den Deichen anstehende Wasser können die Deiche durchweicht und dadurch gefährdet sein. Diese Deiche müssen dann gesichert werden. Dazu werden sie landseitig mit Folien oder Vlies belegt und mit Sandsäcken beschwert, um das Erdreich zurückzuhalten, Sickerwasser aber durchzulassen. „Hier im Katastropheneinsatz an der Elbe zahlt sich die Ausbildung aus“, sagt Fabian Knop, stellvertretender Ortsbrandmeister der Feuerwehr Hechthausen.

In einigen Bereichen werden zusätzliche Deichlinien aufgebaut und verstärkt, erschwert durch das Wetter mit Gewitter und Sturmvorwarnung. Die Helfer sind einer veränderten Belastung ausgesetzt, denn in den überfluteten Gebieten müssen die Einsatzkräfte mit einem Gesundheitsrisiko durch kontaminiertes Wasser rechnen. Alles in allem eine hohe Anforderung an die ehrenamtlichen Feuerwehrleute.

Von Eike Elser

Fotos:Feuerwehr

 

04.06.2013 Einsatz Lüdingworth

War eine Großübung um 18:46 Uhr beim Tanzpalast Janssen

Da waren wir zu langsam und ein Dienstfahrrad ist einfach zu wenig! ;)

 

22.05.2013 Sturmeinsatz

Umgestürzten Baum um 16:45 Uhr am Kanal beseitigt

13.05.2013 Verkehrsunfall B73

Altenbruch Richtung Groden um 01:03Uhr

02.05.2013 12 Uhr Verkehrsunfall B73

Motorad krachte gegen Pkw,keine verletzten Personen

16.04.2013 17Uhr10 Schuppenbrand im Sandweg

01.04.2013 Kollision bei Altenbruch

Schwerverletzter nach Unfall auf B 73

Quelle: Cuxhavener Nachrichten

Gleich mehrfach krachte es bei dem Verkehrsunfall auf der Altenbrucher Landstraße: An den insgesamt vier beteidigte Fahrzeuge entstand am Ostermantag erheblicher Sachschaden.

Fotos:Grandke

ALTENBRUCH. Nur einen kurzen Moment war ein 73-Jähriger unaufmerksam - schon krachte es folgenschwer. Ein Unfall auf der Altenbrucher Landstraße (B 73) sorgte am Ostermontag gegen 18 Uhr für eine Vollsperrung. Ein Schwer- sowie zwei Leichtverletzte sind die Folge einer Kettenreaktion, die aus einem Auffahrunfall resultierte.

Eine 23-jährige Bremerhavenerin war mit ihrem Peugeot aus Cuxhaven in Richtung Otterndorf unterwegs. Ein nachfolgender Renault-Fahrer aus Drochtersen übersah offenkundig, dass die Vorausfahrende ihr Fahrzeug verlangsamte, um zu wenden, und fuhr auf deren Peugeot auf. Dieser landete dadurch im Straßengraben. Ein 70-jähriger Otterndorfer konnte sein Fahrzeug aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit nicht rechtzeitig anhalten und fuhr auf den Renault des 73-Jährigen auf. Genauso erging es einem 43-jährigen Honda-Fahrer aus Einbeck, der auf den vorausfahrenden Wagen des Otterndorfers auffuhr.

Eine 23-jährige Bremerhavenerin wurde in ihrem Peugeot in den Straßengraben geschleudert. Sie blieb glücklicherweise unverletzt.

An allen vier beteiligten Autos entstand erheblicher Sachschaden. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Die 66-jährige Beifahrerin des 73-jährigen Renault-Fahrers aus Drochtersen wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Die 69-jährige Beifahrerin des 70-jährigen Otterndorfers erlitt ebenfalls leichte Verletzungen. Der 70-Jährige Otterndorfer selbst wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Er wurde in eine Klinik gebracht. 

Von Joël Grandke

 

28.02.2013 Explosionsgefahr nach Arbeiten an Gasfahrzeug

Quelle: Cuxhavener Nachrichten

Feuerwehren rückten am Morgen mit einem Großaufgebot vor der Werkstatt der Firma Nübel in Altenbruch an
VON THOMAS SASSEN
ALTENBRUCH. „In der Werkstatt ist Gas ausgetreten. Es besteht akute Explosionsgefahr!" Diese Meldung lief am Donnerstagmorgen um 8.17 Uhr in der Leitstelle der Feuerwehr auf. Wenig später waren die Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Altenbruch vor Ort.
Schon bald nach Arbeitsbeginn war es in der Werkstatt der Firma Nübel in Altenbruch zu einem folgenschweren Zwischenfall gekommen. Bei der Demontage war ein defektes Gasventil abgerissen. Es kam zum unkontrollierten Ausströmen des Tankinhalts. Das Problem: Das Erdgas steht mit 200 bar unter einem hohen Druck. Ein Abdichten des Tanks wird bei einem solchen Defekt unmöglich. Der Wagen befand sich auf der Hebebühne. Der gesamte Inhalt von rund acht Kubikmetern Erdgas verbreitete sich in der Werkstatthalle. Weil es leichter ist als die Luft, sammelte sich das Gas unter der Hallendecke. Die Mitarbeiter hatten richtigreagiert, die Werkstatthalle verlassen und den Chef alarmiert, der umgehend die Stromversorgung für das gesamte Gebäude ausschaltete.

Die Feuerwehren setzten zwei Überdruckbelüftungsgeräte ein, um die hohe Gaskonzentrationin der Werkstatthalle abzubauen. Glücklicherweise ging der Einsatz glimpflich ab. Keiner wurde verletzt.
Foto: Sassen


Auch die herbeigeeilten Feuerwehrkräfte konnten im Grunde genommen nicht viel mehr tun als abwarten, bis sich das Gasgemisch unter der Hallendecke verflüchtigt hatte. Dazu setzten die Wehren zwei sogenannte Überdruckbelüfter ein, die Frischluft in die Halle drückten. Einsatzleiter Thomas Gillert und seine Mitarbeiter kontrollierten immer wieder mit einem Messgerät die Gaskonzentration in der Werkstatt. Explosiv ist die Gas-Sauerstoff-Mischung zwischen 4,5 und 17,5 Prozent. Erst gegen 10.40 Uhr konnten auch die letzten Feuerwehrkräfte wieder abrücken und die Werkstatt für die Weiterarbeit freigeben. Der Unfall zeigt nach Angaben von Rainer Nübel, dass Laien unbedingt die Finger von den Sicherheitsventilen an Gasfahrzeugen lassen sollen. Hier schlummert eine Gefahr.

20.01.2013 Fußgänger auf der B 73 ausgewichen

Quelle: Cuxhavener Nachrichten


OTTERNDORF/ALTENBRUCH. Mit einem Schrecken und leichten Verletzungen kam am frühen Sonntagmorgen eine 18-jährige Autofahrerin davon. Sie war mit ihrem Kleinwagen vom Typ Chevrolet-Matiz gegen 3.20 Uhr einem Fußgänger ausgewichen, der im Dunkeln mitten auf der B 73 herumlief. Die junge Frau aus Oberndorf fuhr in Fahrtrichtung Otterndorf. Etwa 1,5 Kilometer vor Otterndorf ereignete sich der Unfall: Die Fahrerin wich zunächst nach rechts, dann nach links von der Fahrbahn ab. verlor schließlich komplett die Kontrolle über den Wagen und kam etwa 20 Meter neben der Fahrbahn zum Stehen. Die 18-Jährige hatte Glück. Sie konnte nach ambulanter Behandlung aus dem Krankenhaus entlassen werden. Am Auto entstand ein Schaden von rund 5000 Euro. Für die Berufsfeuerwehr Cuxhaven und die Freiwillige Feuerwehr Altenbruch hatte der Unfall noch ein Nachspiel: Die alarmierten Einsatzkräfte suchten die Gräben in der Umgebung ab, da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der angegebene Fußgänger durch den Unfall ebenfalls verletzt worden war. Die Suche, bei der auch eine Wärmebildkamera eingesetzt wurde, erbrachte aber kein Ergebnis. Der Fußgänger war von anderen Zeugen etwa 15 Minuten nahe der Unfallstelle gesehen worden. Die Polizei sucht Zeugen, die unter Telefon (0 47 21) 57 30 weitere Angaben machen können, (red/tas)

05.01.2013 Tierrettung

Pferd im Graben auf einem Grundstück an der B73

    05.01.2013 Ölspur Osterstraße

 

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