Quelle: Cuxhavener Nachrichten

First Responder System eingeführt

Altenbrucher Feuerwehr leistet Pionierarbeit bei der Erprobung von Erstversorgung von Patienten


ALTENBRUCH. Die Altenbrucher Feuerwehr wurde im zurückliegenden Jahr wieder vermehrt zu Löscheinsätzen gerufen. Die Altenbrucher Wehr verzeichnete 11 Brandeinsätze, davon vier bei Großbränden. Bei den Einsätzen hat sich die gute Zusammenarbeit mit der Nachbarwehr aus Lüdingworth und der Berufsfeuerwehr ausgezahlt, so Ortsbrandmeister Albrecht Buddecke.


Ene Spende des Vorsitzenden des Fördervereins Altenbrucher Weihnachtsmarkt an den Förderverein der

Feuerwehr.Foto:Redaktion

2015 wurde die Altenbrucher Wehr auch viermal zur Unterstützung der Grodener Wehr gerufen. Auch hier habe sich eine gute Zusammenarbeit entwickelt. Der Ortsbrandmeister teilte mit, dass sich das „First Responder System“ in der Erprobungsphase bewährt hat und als Bestandteil der Rettungskette in Altenbruch fest verankert ist.

Qualifizierte Kräfte

Um den Zeitraum zwischen Eintreffen des Notfalls und der Ersten medizinischen Versorgung durch den Rettungsdienst zu verkürzen, werden dabei qualifizierte Feuer-wehrleute der Altenbrucher Wehr zeitgleich mit dem Rettungsdienst alarmiert, um Erstmaßnahmen einleiten zu können. Dieses sogenannte „First Responder System“ wurde im Sommer 2015 in Zusammenarbeit mit dem Ärztlichen Leiter Rettungsdienst der Stadt

Cuxhaven, Ingo Lorenz, entworfen und zur Probe eingeführt.

Zu seinem Bedauern musste der OBM mitteilen, dass das Bezirksjugendzeltlager 2017 nicht in Altenbruch stattfinden wird. Als Höhepunkt für die dann anstehende 125-Jahrfeier der Altenbrucher Wehr wurde versucht, dieses Zeltlager nach Cuxhaven zu holen. Nachdem seitens der Stadt Cuxhaven und auch der Veranstalter des Bezirkszeltlagers die Zustimmung bereits erteilt war, wurde diese aus nicht nachvollziehbaren Gründen zurückgezogen. Er habe erfahren, dass bisher alle anderen Orte Anfragen der Bezirksjugendfeuerwehr zur Durchführung des Zeltlagers zurückgewiesen haben.

Der Jugendfeuerwehrwart Burkhard Probst konnte dagegen von einer erfreulichen Entwicklung der Jugendfeuerwehr berichten. Nach zwei Neuaufnahmen besteht die Jugendfeuerwehr nun aus 12 Jugendlichen. Darüber hinaus gibt es bereits zwei Anwärter für 2016. Die Feuerwehrmannanwärter Sönke Binder und Dirk Kröger wurden zum Feuerwehrmann ernannt. Buddecke beförderte außerdem Fabian Markwardt, Jens Meyer und Michael Tiedemann zu Hauptfeuerwehrmännern und Andreas Lange zum Ersten Hauptfeuerwehrmann.

Der Ortsbrandmeister wies darauf hin, dass die Altenbrucher Wehr mit Kristoff Schöller und Florian Schwenk zwei neue Feuerwehrmänner aufgenommen hat. Die Altenbrucher Wehr besteht nun aus 39 Aktiven, nachdem im Jahr 2015 vier Kameraden die Wehr wegen Wegzuges verlassen haben. Wenn Buddeckes Amtszeit als Ortsbrandmeister 2019 abläuft, ist ein Generationswechsel an der Spitze angedacht. Für die Wehr Altenbruch ist vorgesehen, 2016 einen Tausch des Löschgruppenfahrzeuges mit dem Hilfe-leistungslöschfahrzeug der Berufsfeuerwehr durchzuführen.

Für 2017 soll ein weiteres Lösch­gruppenfahrzeug beschafft werden.

Weihnachtsmarkt-Spende

Nachdem der Vorsitzende des Fördervereins Weihnachtsmarkt Altenbruch, Michael Habben, dem Förderverein der Feuerwehr eine Spende überreicht hatte, bedankte sich Ortsbürgermeister Ahlemeyer für die von den Altenbrucher Kameraden im vergangenen Jahr geleistete Arbeit. Zum Schluss der Versammlung wies OBM Buddecke darauf hin, dass der Feuerwehrball wie gewohnt in Altenbruch stattfinden wird, ein genaues Datum kann aber noch nicht genannt werden.(red)

 

 


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