Bewährtes Konzept mit neuen Ideen
Altenbrucher und Gäste lieben den Weihnachtsmarkt

Von Thomas Sassen
Der Besuch des Altenbrucher Weihnachtsmarktes am gestrigen zweiten Advents gehört für viele Cuxhavener zum festen Bestandteil der Vorweihnachtszeit. So zogen die festlich geschmückten Straßen zwischen Marktplatz, dem „Deutschen Haus" und der Villa Gehben viele Menschen an.

Der Weihnachtsmann ist ein verlässlicher Partner in Altenbruch. Nachmittags bescherte er die Kinder, wie diesen Steppke, vom Pferd aus


Hätte nicht am frühen Nachmittag ungemütliches Schmuddelwetter eingesetzt, wären sicher noch mehr Besucher gekommen. Aber auch so konnten die Veranstalter um Margrit Schönfeld und Michael Habben wieder richtig zufrieden sein. Straßen, die St. Nicolai-Kirche mit der Krippenausstellung und auch die Villa Gehben waren mit Einsetzen der Dunkelheit „knacke voll".
Ortsbürgermeister Jörg-Heinrich Ahlemeyer bedankte sich ausdrücklich bei den Machern des Weihnachtsmarktes, die in diesem Jahr wieder viel Energie und Freizeit in die umfangreiche Vorberei­tung investiert hätten, die diesmal leider durch unnötige, von der Stadtverwaltung aufgebaute Hürden noch erschwert worden seien. Die Auflagen von Seiten des Fachbereichs „Straße und Verkehr" seien derart verschärft worden, dass die Ehrenamtlichen (auch in anderen Stadtteilen) eigentlich nicht mehr in der Lage seien, die Anforderungen zu erfüllen. Ahlemeyer wünscht sich daher ein Gespräch zwischen dem Amt und den ehrenamtlichen Marktmachern, in dem die Fragen insbesondere bezüglich der Weihnachtsbeleuchtung ein für allemal geklärt werden. „Wenn wir die Ehrenamtlichen nicht vernünftig unterstützen, werden Veranstaltungen wie der Altenbrucher Weihnachtsmarkt künftig nicht mehr zu organisieren sein", betonte der Ortsbürgermeister. Doch alle Mühe war vergessen, als bald nach dem Marktstart die Besucherin Scharen kamen. Für einen stimmungsvollen Auftakt hatte der Altenbrucher Gospel Chor „Happy Voices" gesorgt. Der 45-Mitglieder starke Chor unter Leitung von Heidrun Kovac sang mit viel Schwung und guter Laune einige internationale Weihnachtslieder, bevor das obligatorische Band vom Ortsbürgermeister und Marktleiter Michael Habben durchschnitten und der Markt für eröffnet erklärt wurde. Auch Al­tenbruchs Pastorin Hella Mahl er wünschte dem Markt und der Krippenausstellung in der Kirche viele Besucher.

Die Krippenausstellung in der St.Nicolai Kirche zieht immer wieder die Menschen an. 56 Krippen waren diesmal ausgestellt, darunter 25 Neuzugänge, wie diese optimistische Variante von Maria, Josef und dem Kinde

 

 


Die insgesamt 100 Aussteller boten an ihren Ständen nicht nur jede Menge leckerer Speisen und Getränke, sondern vor allem Weihnachtsgeschenke in jeder Form und Preisklasse, von der Honigkerze, über weihnachtlichen Gartenschmuck bis hin zu wertvollen Holzfiguren aus dem Erzgebirge. Ungebrochen ist auch das Interesse an der Krippenausstellung, Zusammen mit den Konfirmandinnen Rebecka Sohl, MarisaBoje und Katja Vincent-Heldt hatte Heike Brandes die 56 Krippen zusammengetragen und aufgebaut, darunter 25 Neuzugänge.

 

 

 

 

 

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